Vollstreckungsschock für das TÜİK: Wir werden das Dienstfahrzeug des Präsidenten pfänden!

Nachdem die Leitung des TÜİK wegen der Äußerung des Ehrenmitglieds des Kassationshofs, Seyfettin Çilesiz, „Gott verfluche euch, wo habt ihr die Kraftstoffpreiserhöhungen versteckt?“ eine Klage auf immateriellen Schadensersatz in Höhe von 50.000 Lira eingereicht hatte, bewertete das Gericht die Aussagen als „Meinungsfreiheit“. Nach dem Urteil wurde ein Vollstreckungsverfahren gegen die Behörde wegen Prozesskosten in Höhe von 45.000 Lira eingeleitet.

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Die Leitung des Türkischen Statistikinstituts (TÜİK) hatte wegen der in der Öffentlichkeit für Aufsehen sorgenden Äußerung des Ehrenmitglieds des Kassationshofs Seyfettin Çilesiz, „Gott verfluche euch, wo habt ihr die Kraftstoffpreiserhöhungen versteckt?“, eine Klage auf immateriellen Schadensersatz in Höhe von 50.000 Lira eingereicht. Das 13. Zivilgericht erster Instanz in Ankara, das den Fall prüfte, entschied, dass die betreffenden Äußerungen im Rahmen der „Meinungsfreiheit“ lägen, und gab dem TÜİK nicht recht.

Wie Sözcü berichtet, entschied das Gericht mit der Abweisung der Klage, dass die Prozesskosten in Höhe von 45.000 Lira vom TÜİK zu tragen seien. Çilesiz' Anwalt Ali Erdem Gündoğan gab bekannt, dass sie ein Vollstreckungsverfahren gegen die Behörde eingeleitet hätten, um diesen Betrag einzutreiben.

PFÄNDUNG IM GESPRÄCH

Gündoğan erklärte, dass sie im Falle einer Nichtzahlung den Weg der Pfändung beschreiten würden, und teilte mit: „Wir können Güter des TÜİK pfänden, die nicht tatsächlich für den öffentlichen Dienst genutzt werden. Daher können wir, falls keine Zahlung erfolgt, das Dienstfahrzeug oder den Dienstsessel des Präsidenten pfänden.“