Vollstreckungsschock für Demirören: Grundstücke in Silivri werden versteigert
Gegen Fikret Tayfun Demirören, Vorstandsmitglied der Demirören Holding, wurde aufgrund ausstehender Zahlungen ein Zwangsvollstreckungsverfahren für seine Immobilien in Silivri eingeleitet. Die Gläubiger werden diese Grundstücke im Januar 2025 versteigern.
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Fikret Tayfun Demirören, Vorstandsmitglied der Demirören Holding, sieht sich aufgrund nicht beglichener Schulden mit einem Zwangsvollstreckungsverfahren für seine Immobilien in Silivri konfrontiert.
Wie Osman Çaklı von Gazete Duvar berichtet; werden zwei Grundstücke in der Halaskargazi Caddesi mit einer Größe von 1.174 und 572 Quadratmetern im Januar 2025 von den Gläubigern versteigert. Gegen Demirören liegen insgesamt 52 Vollstreckungs- und Arrestanträge vor, von denen 35 allein im Jahr 2024 eingereicht wurden.
AUCH FAMILIENUNTERNEHMEN STEHEN ZUM VERKAUF
Die vom Vollstreckungsamt Silivri zur Versteigerung freigegebenen Grundstücke umfassen auch Immobilien, die Demirören gemeinsam mit seinen Geschwistern Tülin, Meltem und Yıldırım Demirören besitzt. Der Verkauf dieser Grundstücke, an denen die Familie Anteile hält, ist für den Zeitraum vom 20. bis 30. Januar 2025 per Auktion geplant.
1 MILLION LIRA SCHULDEN AUS BODRUM-PROJEKT
Auch die Verwaltung der Astaş Cennet Koyu Tatil Evleri Sitesi, die das Mandarin-Projekt in Bodrum leitet, gehört zu den Gläubigern von Demirören.
Die Verwaltung hat ein Vollstreckungsverfahren eingeleitet, da Demirören eine Schuld in Höhe von 1 Million Lira nicht beglichen hat. Der Anwalt von Demirören, Melih Osman Bütüner, erklärte dazu, dass es eine Meinungsverschiedenheit bezüglich der Forderung gebe, man sich jedoch geeinigt habe und erwarte, dass die Akte in Kürze geschlossen werde.
(Fikret Tayfun Demirören)
SCHULDENLAST WÄCHST
Die im Laufe des Jahres 2024 eingeleiteten Vollstreckungsverfahren lassen die gesamte Schuldenlast von Demirören stetig anwachsen. Es wird angegeben, dass die in den Vollstreckungsverfahren aufgeführte Schuldenhöhe 101 Millionen Lira übersteigt. Während die Enerji Ofisi Akaryakıt Pazarlama ve Dağıtım A.Ş. den Rechtsweg der Zwangsvollstreckung beschritt, da sie ihre Forderungen gegenüber Demirören nicht eintreiben konnte, leitete auch Patrizio Ragusin aus der Automobilbranche ein Vollstreckungsverfahren für seine Forderung in Höhe von 40 Millionen Lira ein.