Von der SGK zum Verkauf angeboten: Das ist der geforderte Preis für das Flugzeug, das seit drei Jahren nicht mehr abgehoben ist

Ein Airbus 321-231 der insolventen Fluggesellschaft Onur Air wurde erneut von der Sozialversicherungsanstalt (SGK) zum Verkauf ausgeschrieben. Für das Flugzeug, das seit drei Jahren nicht verkauft werden konnte, werden diesmal 150 Millionen TL verlangt.

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Das Airbus 321-231 Passagierflugzeug, das im Zuge des Insolvenzverfahrens von Onur Air als Ausgleich für Forderungen gepfändet wurde, ist von der Sozialversicherungsanstalt (SGK) erneut zum Verkauf ausgeschrieben worden. Für das Flugzeug, das seit etwa drei Jahren nicht verkauft werden konnte, wurde diesmal ein Schätzwert von 150 Millionen TL festgelegt.

ANGEBOTE WERDEN BIS ZUM 10. JUNI GESAMMELT

Die SGK hat für diesen Vermögenswert, der seit langem nicht veräußert werden konnte, erneut eine Ausschreibung veröffentlicht. Nach Informationen von Nefes läuft das Verfahren zur Einreichung von Angeboten bis zum 10. Juni 2025. Die bis zu diesem Datum eingegangenen Angebote werden geprüft, anschließend wird ein Verkaufsverfahren im Verhandlungswege eingeleitet.

ERSTE BEWERTUNG LAG BEI 80 MILLIONEN TL

Das betreffende Flugzeug wurde erstmals im September 2022 zum Verkauf angeboten. Der damals festgelegte Schätzwert betrug 80 Millionen TL. Dies entsprach zum damaligen Wechselkurs etwa 4,3 Millionen US-Dollar. Trotz dieses Preises fand sich jedoch kein Käufer.

Zuletzt nahm die SGK das Flugzeug am 10. Dezember 2024 wieder in die Verkaufsliste auf. Es wurde eine neue Ausschreibung mit einer sechsmonatigen Angebotsfrist veröffentlicht. In diesem Prozess wurde der Wert des Flugzeugs auf 150 Millionen TL zzgl. MwSt. festgelegt. Da der angegebene MwSt.-Satz 20 Prozent beträgt, beläuft sich der vom Käufer zu zahlende Gesamtbetrag bei einem Gebot von 150 Millionen TL auf 180 Millionen TL.

ALS AUSGLEICH FÜR SCHULDEN GEPFÄNDET

Das Flugzeug vom Typ Airbus 321-231 wurde von der Sozialversicherungsanstalt als Ausgleich für die Schulden der insolventen Onur Air gegenüber dem Staat gepfändet. Das Flugzeug konnte jedoch trotz aller bisherigen Versuche nicht verkauft werden. Die SGK hat den Verkaufsprozess erneut gestartet, um diesen Vermögenswert in Bargeld umzuwandeln und ihre Forderungen einzutreiben.