Vor dem Erdbeben der Stärke 6,1 kam es zu Nachbeben

Im Bezirk Sındırgı in Balıkesir ereigneten sich vor dem Hauptbeben der Stärke 6,1 insgesamt 43 Nachbeben. Bürgermeister Serkan Sak veröffentlichte nach dem ersten Beben in der Nacht eine Genesungsbotschaft und erklärte: „Möge Gott uns vor Schlimmerem bewahren.“

12punto

Das Hauptbeben der Stärke 6,1, das sich um 19:53 Uhr im Bezirk Sındırgı in Balıkesir ereignete, löste auch in den umliegenden Provinzen große Panik aus. Das Beben war unter anderem in Istanbul, Izmir, Kocaeli, Tekirdağ, Kırklareli, Aydın, Manisa, Kütahya und Denizli zu spüren.

Nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde AFAD wurde das Epizentrum des Bebens im Zentrum des Bezirks Sındırgı lokalisiert. Die Tiefe des Erdbebens wurde mit 11 Kilometern angegeben.

Bei den Untersuchungen nach dem Hauptbeben der Stärke 6,1 in Sındırgı wurde festgestellt, dass dem Beben 43 Vorbeben vorausgegangen waren. Das erste dieser Beben ereignete sich am 10. August um 00:21 Uhr mit einer Stärke von 3,8. Am Morgen folgte ein weiteres Nachbeben der Stärke 4,0. Von den 43 Vorbeben ereigneten sich vier am 10. August, die meisten davon während der Nachtstunden.

GENESUNGSBOTSCHAFT VOM BÜRGERMEISTER

Nach dem ersten Beben der Stärke 3,8 in der Nacht veröffentlichte der Bürgermeister von Sındırgı, Serkan Sak, eine Erklärung auf seinem Social-Media-Kanal, in der er den Bürgern seine Genesungswünsche übermittelte. Sak äußerte sich wie folgt:

„Gute Besserung, Sındırgı! Wir wünschen allen unseren Mitbürgern, die von dem Beben der Stärke 3,8 mit Epizentrum in unserem Stadtteil Kozlu betroffen sind, alles Gute. Nach vorliegenden Informationen sind in unserem Bezirk keine negativen Vorfälle gemeldet worden. Möge Gott uns vor Schlimmerem bewahren.“