Vorfälle beim Spiel Ankaragücü gegen Rizespor werden juristisch aufgearbeitet
Nach den Gewalttaten im Anschluss an die Begegnung zwischen MKE Ankaragücü und Çaykur Rizespor wurde eine Untersuchung eingeleitet.
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Die Nachwirkungen des Angriffs von Ankaragücü-Präsident Faruk Koca auf den Schiedsrichter Halil Umut Meler, der nach dem Spiel zwischen MKE Ankaragücü und Çaykur Rizespor am 15. Spieltag der Trendyol Süper Lig bis auf das Spielfeld gelaufen war, halten an.
Justizminister Yılmaz Tunç gab über seinen Social-Media-Account bekannt, dass ein gerichtliches Ermittlungsverfahren gegen die Verantwortlichen eingeleitet wurde.
Tunç machte zunächst folgende Erklärung über seinen X-Account:
"Bezüglich des Vorfalls, bei dem der Ankaragücü-Präsident Faruk Koca nach dem Schlusspfiff des Spiels Ankaragücü-Rizespor den Schiedsrichter mit einem Faustschlag niederstreckte und anschließend auf das Spielfeld gelangte Zuschauer den am Boden liegenden, verletzten Schiedsrichter durch Tritte misshandelten, wurde von unserer Generalstaatsanwaltschaft Ankara West ein #gerichtlichesErmittlungsverfahren gemäß Artikel 17/1 des Gesetzes Nr. 6222 sowie den Artikeln 86/2-3 des türkischen Strafgesetzbuches (TCK) wegen Verstoßes gegen das Gesetz Nr. 6222 und wegen Körperverletzung eines Amtsträgers in Ausübung seines Amtes gegen alle Tatverdächtigen sowie die nach dem Spiel auf das Spielfeld gelaufenen Zuschauer eingeleitet; zudem wurde die Identifizierung und Festnahme aller Verdächtigen angeordnet. Die Personen K.Ç. und Ş.Y.Ş., deren Handlungen bei den Vorfällen identifiziert wurden, wurden festgenommen; gegen den im Krankenhaus befindlichen Vereinspräsidenten Faruk Koca wurde ebenfalls ein Haftbefehl erlassen. Die Ermittlungen dauern unter Identifizierung weiterer Verdächtiger in allen Aspekten an. Niemand sollte daran zweifeln, dass unsere Justiz die notwendigen Sanktionen gegen diejenigen verhängen wird, die solche Hässlichkeiten verursachen, die wir auf unseren Spielfeldern nicht sehen wollen."