Vorgehen gegen Pädophilie- und Erpressergruppen im Internet: Staatsanwaltschaften werden aktiv

Justizminister Tunç: Die Staatsanwaltschaften haben Ermittlungen zu strafbaren Inhalten auf einigen Internetseiten eingeleitet.

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In seiner Erklärung betonte Minister Tunç zudem: „Soziale Netzwerkanbieter und Internetseiten, die in unserem Land tätig sind, müssen sich an die Gesetze und Regeln unseres Staates halten.“

Die vollständige Erklärung von Justizminister Yılmaz Tunç lautet wie folgt:

Die Generalstaatsanwaltschaften haben gerichtliche Ermittlungen zu strafbaren Inhalten auf einigen sozialen Netzwerken und Internetseiten eingeleitet.

Gegen soziale Netzwerkanbieter und Internetseiten, die diese Inhalte nicht entfernen und die diesbezüglich ergangenen gerichtlichen Entscheidungen nicht umsetzen, werden gemäß dem Gesetz Nr. 5651 über die „Regulierung von Publikationen im Internet und die Bekämpfung von Straftaten, die durch diese Publikationen begangen werden“, konsequent Sanktionen wie Geldstrafen, Werbeverbote, Bandbreitendrosselung und Zugangssperren verhängt.

Die Republik Türkei ist ein Rechtsstaat. Es ist die Aufgabe des Rechtsstaates, die Gesellschaft vor Kriminalität zu schützen.

Soziale Netzwerkanbieter und Internetseiten, die in unserem Land tätig sind und Millionen von Nutzern haben, sind ebenfalls verpflichtet, die Gesetze und Regeln der Republik Türkei zu befolgen. Niemand genießt Privilegien.

Wir werden niemals Versuche dulden, unsere Jugend und unsere Kinder, die das Fundament unserer Zukunft bilden, zu vergiften oder die Grundlagen unserer gesellschaftlichen Struktur zu erschüttern.

Wir werden bei unserer Entschlossenheit im Kampf gegen Kriminalität und Kriminelle keinerlei Kompromisse eingehen.