Vorläufiger Bericht der Rechtsmedizin im Fall Narin Güran veröffentlicht
Im Mordfall Narin Güran gibt es eine neue Entwicklung. Dem vorläufigen Bericht des Rechtsmedizinischen Instituts Diyarbakır zufolge wurde an Narins Körper keine DNA einer anderen Person gefunden.
İHA
Die Ermittlungen zum Mord an der achtjährigen Narin Güran, die am 21. August im Stadtteil Tavşantepe im Bezirk Bağlar in Diyarbakır verschwand und deren lebloser Körper 19 Tage später im Eğertutmaz-Bach gefunden wurde, werden intensiviert.
Während ihr Onkel Salim Güran und der geständige Nevzat Bahtiyar im Zusammenhang mit dem Mord an Narin inhaftiert wurden, dauern die Verfahren gegen 22 weitere Verdächtige bei der Staatsanwaltschaft an.
Während die Verfahren gegen die 22 Verdächtigen laufen, gibt es eine weitere neue Entwicklung im Mordfall Narin Güran.
Der vorläufige Bericht des Rechtsmedizinischen Instituts Diyarbakır wurde veröffentlicht.
Dem veröffentlichten Bericht zufolge wurde an Narin außer der DNA ihres Onkels Salim Güran keine DNA einer anderen Person gefunden.
"ES GIBT EINE FALSCHE BEZEICHNUNG"
Der Vorsitzende der Anwaltskammer Diyarbakır, Rechtsanwalt Nahit Eren, erklärte, dass es sich hierbei nicht um einen vorläufigen Obduktionsbericht handele, sondern um einen Bericht des Rechtsmedizinischen Instituts Diyarbakır, der sich auf die Untersuchung von Proben beziehe, die von Narins Körper und dem Sack, in dem sie gefunden wurde, entnommen wurden, um festzustellen, ob DNA-Spuren Dritter vorhanden seien.
„Es gibt eine falsche Bezeichnung“, sagte Eren und fügte hinzu: „Es entsteht der Eindruck, als handele es sich um einen Bericht über die Todesursache von Narin oder die Feststellung dieser Ursache. Nein, dieser Bericht bezieht sich lediglich darauf, ob DNA-Proben einer dritten Person an Narin gefunden wurden oder nicht.
Die Tatsache, dass sie sich über einen so langen Zeitraum von 19 Tagen unter Wasser befand, erschwert die Bedingungen für eine solche Feststellung. Genauer gesagt, falls eine mögliche Probe einer dritten Person vorhanden war, macht der verstrichene Zeitraum die Identifizierung leider schwierig.
Der eingegangene Bericht bestätigt dies. Wir können sagen, dass aufgrund dieses Zeitraums von 19 Tagen keine DNA-Proben einer dritten Person an Narin gefunden wurden. Der Bericht des Rechtsmedizinischen Instituts in Istanbul, an das viele Daten zur Klärung der Todesursache gesendet wurden, steht noch aus.“