Vorläufiger Bericht zu verheerendem Unfall abgeschlossen: 'Fahrer trägt direkte Verantwortung'

Ein Sachverständigengremium, das den Verkehrsunfall im Bezirk Polatlı in Ankara untersuchte, bei dem 9 Menschen ums Leben kamen und 30 weitere verletzt wurden, hat seinen vorläufigen Bericht fertiggestellt.

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Im Bereich des Dorfes Olukpınar im Bezirk Polatlı in Ankara prallte ein Reisebus der Marke Mercedes mit dem Kennzeichen 04 AAV 951 der Firma Öz Ağrı Seç Turizm, gesteuert von Çetin Karayel, gegen Brückenpfeiler. Bei dem durch den Aufprall verursachten Unfall kamen 9 Personen ums Leben, darunter Fezile Baydar (59), Suna Yaşar Bilgi (28), Ayşan İlman (49), Elif Mira İlman (9), Satı Polat (54), Mahmut Esin (32), Dilan Bayar (31) und Muhammet Ozan Bayar (10) aus der Familie Bayar sowie der Busfahrer Çetin Karayel (45); 30 weitere Personen wurden verletzt.

FAHRER TRÄGT DIREKTE VERANTWORTUNG

Im Rahmen der von der Generalstaatsanwaltschaft Ankara Batı eingeleiteten Ermittlungen zu dem Unfall wurde ein 5-köpfiges Gremium aus einem Maschinenbauingenieur, einem Elektroingenieur und einem Verkehrssachverständigen gebildet. In dem vorläufigen Bericht, der der Generalstaatsanwaltschaft vorgelegt wurde, wird darauf hingewiesen, dass der Fahrer Karayel, der die Regeln für das Einhalten und Wechseln der Fahrspuren nicht beachtet habe, eine direkte Verantwortung trage.

In dem Bericht, in dem auch die Aufzeichnungen des Kennzeichenerkennungssystems (PTS) und des elektronischen Überwachungssystems (EDS) ausgewertet wurden, teilte das Sachverständigengremium mit, dass zum jetzigen Zeitpunkt keine technischen Defekte oder Mängel am Bus festgestellt werden konnten; dies werde jedoch im endgültigen Bericht, der der Generalstaatsanwaltschaft vorgelegt wird, detailliert dargelegt.

Der Bericht enthält Informationen darüber, dass die Aufzeichnungen des Busses von der Abfahrt in Doğubayazıt bis zum Unfallort bei Olukpınar sowie die Aufnahmen der Raststätten, an denen der Bus hielt, detailliert untersucht wurden. Es wurde festgehalten, dass der Bus zuletzt 10 Minuten vor dem Unfall um 04.50 Uhr erfasst wurde, nachdem seine Route zuletzt über den Mevlana-Boulevard, das Einkaufszentrum Armada und die Polizeistation Temelli in Ankara verfolgt worden war. Es wurde mitgeteilt, dass das Sachverständigengremium nach einer detaillierten Untersuchung des Busses den endgültigen Bericht bei der Generalstaatsanwaltschaft Batı einreichen werde.

7 PERSONEN WEITERHIN IN LEBENSGEFAHR

Nach Informationen aus medizinischen Kreisen wurden nach dem Unfall 2 Personen intubiert und auf die Intensivstation verlegt, während sich 7 weitere Personen weiterhin in Lebensgefahr befinden. Es wurde bekannt, dass 3 Personen nach Abschluss ihrer Behandlung aus dem Krankenhaus entlassen wurden.

WAS WAR PASSIERT?

Der von Çetin Karayel gesteuerte Reisebus der Marke Mercedes mit dem Kennzeichen 04 AAV 951 der Firma Öz Ağrı Seç Turizm, der sich auf dem Weg von Ağrı nach Izmir befand, kam am frühen Morgen im Bereich des Dorfes Olukpınar in Polatlı, Ankara, von der Straße ab und prallte gegen Brückenpfeiler. Die nach dem Notruf eingetroffenen Feuerwehrleute befreiten die im Bus eingeklemmten Personen. Die Verletzten wurden mit Krankenwagen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Bei dem Unfall kamen 9 Personen ums Leben, darunter Fezile Baydar (59), Suna Yaşar Bilgi (28), Ayşan İlman (49), Elif Mira İlman (9), Satı Polat (54), Mahmut Esin (32), Dilan Bayar (31) und Muhammet Ozan Bayar (10) aus der Familie Bayar sowie der Busfahrer Çetin Karayel (45); 30 weitere Personen wurden verletzt. 5 der Verstorbenen wurden per Flugzeug zum Flughafen Ağrı Ahmed-i Hani gebracht. Die Särge, die unter Tränen und Klagen der Angehörigen empfangen wurden, wurden beigesetzt.