Vorläufiger Bericht zum psychologischen Zustand der Kinder in dem Viertel, in dem Narin ihr Leben verlor, liegt vor: Einsatzteams wurden aufgestockt
Ein vom psychosozialen Unterstützungsteam erstellter Vorbericht über die Kinder in dem Viertel, in dem Narin Güran ihr Leben verlor, wurde fertiggestellt
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Den vorliegenden Informationen zufolge begannen die Teams des Ministeriums für Familie und soziale Dienste unmittelbar nach der Vermisstenmeldung der 8-jährigen Narin Güran, deren lebloser Körper in Diyarbakır gefunden wurde, mit psychosozialen Unterstützungsmaßnahmen im Viertel Tavşantepe.
VORLÄUFIGER RECHTSMEDIZINISCHER BERICHT ZU NARINS TOD FERTIGGESTELLT
Die Teams des Ministeriums, die ihre Arbeit von Narins Verschwinden bis zum Auffinden ihrer Leiche und während der anschließenden Schulöffnung fortsetzten, unterstützten fast 50 Kinder im Alter zwischen 7 und 13 Jahren in drei verschiedenen Gruppen durch Sozialarbeiter, Psychologen und psychologische Berater.
Das psychosoziale Unterstützungsteam erstellte einen Bericht über die Sitzungen mit den Kindern, in denen Themen von der Arbeit an sicheren Räumen über den Umgang mit Stress, Angst und Furcht bis hin zu Zukunftsträumen und Hoffnungen behandelt wurden.
Der besagte Bericht wurde fertiggestellt und an das Ministerium übermittelt.
In dem Vorbericht, den die Außendienstteams zum Zustand der Kinder im Viertel Tavşantepe erstellten, wurde die Einschätzung festgehalten, dass "die Kinder nicht über das Geschehene sprechen und das Ereignis möglicherweise verdrängt haben oder nicht in der Lage sind, es einzuordnen".
Spezialteam für Tavşantepe
Darüber hinaus wird in dem Bericht die Möglichkeit geäußert, dass "die Kinder von ihren Familien dazu angehalten wurden, nicht über das Thema zu sprechen". Zudem wurde festgestellt, dass die Präsenz zahlreicher Gendarmerie- und Such- und Rettungsteams im Dorf während des gesamten Prozesses die täglichen Routinen der Kinder beeinträchtigt habe und die Kinder Schwierigkeiten hätten, sich psychologisch und sozial an diese Situation anzupassen.
Es wurde bekannt, dass Ministerin Mahinur Özdemir Göktaş nach Eingang des ersten Berichts die Anweisung gab, die Situation der Kinder eingehender zu untersuchen.
In diesem Zusammenhang wurde im Ministerium ein umfassenderes Team gebildet, das darauf abzielt, das psychische Wohlbefinden der Kinder im Viertel Tavşantepe zu verbessern und ihre täglichen Routinen wieder in den Normalzustand zurückzuführen.
Es wurde mitgeteilt, dass das im Rahmen der Abteilung für psychosoziale Unterstützung bei Katastrophen und Notfällen gebildete Spezialteam für Tavşantepe in naher Zukunft Trauer- und Traumaarbeit mit den Kindern im Dorf leisten soll.
Umfassendere Arbeiten sollen unmittelbar nach Abschluss der Ermittlungen beginnen.