Vorsicht vor Telefonbetrügern: Frau übergibt Gold und verkauft ihr dreistöckiges Haus

Dilber Berkbasan, die im Bezirk Kozan in Adana lebt, wurde von Personen betrogen, die sie telefonisch kontaktierten und sich als Staatsanwälte ausgaben. Die Frau hat bei der Polizei Anzeige erstattet, da sie den Betrügern ihr Gold sowie den Erlös aus dem Verkauf ihres dreistöckigen Hauses übergeben haben soll.

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Die 58-jährige Dilber Berkbasan, die im Bezirk Kozan in Adana lebt, wurde am 11. Mai von einer Person angerufen, die sich als Staatsanwalt ausgab. Der Anrufer schüchterte sie mit der Behauptung ein, "sie habe Personen Unterschlupf gewährt, die einen Juwelierraub begangen hätten, und diese Personen würden nun versuchen, ihr dreistöckiges Haus, in dem sie selbst wohnt, mithilfe von Komplizen im Grundbuchamt in ihren Besitz zu bringen".

Der Verdächtige forderte zunächst ihr Gold. Nachdem er etwa 400 Gramm Gold erhalten hatte, überredete er die Frau unter dem Vorwand, sie würde das Geld zurückerhalten, dazu, ihr dreistöckiges Haus zu verkaufen, um angeblich die "Komplizen im Grundbuchamt" zu fassen.

Berkbasan verkaufte ihr Haus über einen Immobilienmakler im Bezirk, hinterlegte das Geld bei einem Juwelier und ermöglichte es den Tätern so, es abzuholen.

Nachdem Berkbasan den Betrügern innerhalb von 10 Tagen ihr Gold und den Erlös aus dem Hausverkauf übergeben hatte und die Täter unter der ihr bekannten Nummer nicht mehr erreichen konnte, erstattete sie aus Verdacht auf Betrug Anzeige bei der Polizei.

Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet, um die Verdächtigen zu fassen.

In einer Erklärung gegenüber Journalisten sagte Berkbasan, dass ihr Ehemann während der Vorfälle in Kayseri gearbeitet habe und die Verdächtigen sie angewiesen hätten, ihren Mann nicht zu informieren.

Sie erklärte, dass sie 10 Tage lang aus Angst ständig mit diesen Personen telefoniert habe und sogar um Erlaubnis habe fragen müssen, um Brot kaufen zu gehen.

Berkbasan betonte, dass ihr Mann das verkaufte Haus durch Arbeit im Bergwerk und sie selbst durch Arbeit in Orangenplantagen finanziert hätten. Sie sagte: "Ich weiß nicht, wie das passieren konnte. Möge Gott unserem Staat und unserer Nation keinen Schaden zufügen. Ich bitte um Hilfe. Ich bitte jeden um Hilfe. Ich möchte mein Haus zurückhaben. Wenn mein Haus gerettet wird, ist alles andere egal."

Auch Berkbasans Ehemann, İsmail Berkbasan, erklärte, dass er während der Vorfälle in Kayseri gearbeitet habe, und sagte: "Was soll ich tun? Hauptsache, meine Kinder sind wohlauf, das ist das Wichtigste."