Vorstoß des AKP-Fraktionsvorsitzenden in der IMM: „Wir werden die Brücken privatisieren“

In der Februarsitzung der Stadtverordnetenversammlung von Istanbul (IMM) kam es zu einer Debatte über die „Privatisierung von Brücken“.

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Der AKP-Fraktionsvorsitzende Faruk Gökkuş antwortete auf die Worte der CHP-Fraktionsvorsitzenden Ülkü İnanlı mit: „Ja, wir werden die Brücken privatisieren. Welches Wirtschaftssystem wir auch immer für richtig halten und was auch immer wir zum Wohle von Vaterland und Nation für notwendig erachten, wir werden es trotz Ihres Widerstands weiterhin umsetzen.“

Die CHP-Fraktionsvorsitzende Ülkü İnanlı reagierte auf die in den letzten Tagen aufgekommenen Behauptungen über die Privatisierung von Brücken und Autobahnen mit den Worten: „Klar und deutlich ist, dass die Regierung heute versucht, die schlechte Wirtschaftslage zu verschleiern, indem sie die Öffentlichkeit mit Wahrnehmungsoperationen überflutet und mit Verleumdungen nach dem Motto ‚Schaut mal, was hier passiert, schaut auf den Gaukler‘ ablenkt. Brücken, die vor über fünfzig Jahren gebaut wurden, werden privatisiert. Vor wem verstecken Sie was? Was bedeutet es, die Bosporus-Brücke und die Fatih-Sultan-Mehmet-Brücke zu verkaufen, während Sie versuchen, uns damit einzulullen?“

„WIR WERDEN WEITERHIN UMSETZEN“

Der AKP-Fraktionsvorsitzende Faruk Gökkuş erwiderte auf İnanlıs Worte: „Ja, wir werden die Brücken privatisieren. Welches Wirtschaftssystem wir auch immer für richtig halten und was auch immer wir zum Wohle von Vaterland und Nation für notwendig erachten, wir werden es trotz Ihres Widerstands weiterhin umsetzen.“

„SIE KÖNNEN ES TROTZ UNS TUN, ABER NICHT TROTZ DES VOLKES“

Nach Gökkuş' Erklärung ergriff İnanlı erneut das Wort und antwortete: „Sie sagten: ‚Wir tun es, das ist unser Wirtschaftsverständnis, wir verkaufen die Brücke auch, wir privatisieren sie auch, wir tun es trotz Ihres Widerstands.‘ Ja, Sie können es trotz unseres Widerstands tun, aber Sie können es nicht gegen den Willen des Volkes tun. Das möchte ich Sie hiermit erinnern.“