Vorstoß von Yankı Bağcıoğlu zur Cyberverteidigung
Der stellvertretende CHP-Vorsitzende Yankı Bağcıoğlu betonte die Dringlichkeit einer Cyberverteidigungsübung im Rahmen der neuen nationalen Cybersicherheitsstrategie der Türkei.
12punto
Der für nationale Verteidigungspolitik zuständige stellvertretende CHP-Vorsitzende Yankı Bağcıoğlu erklärte, dass nach der kürzlichen Veröffentlichung der nationalen Cybersicherheitsstrategie und des Aktionsplans der Türkei für den Zeitraum 2024-2028 Cyberkriegsführung, elektronische Kampfführung sowie Attentats- und Sabotageaktivitäten zu den grundlegenden Kriegsarten des heutigen Einsatzumfelds geworden seien.
Bağcıoğlu rief dazu auf, eine umfassende Cyberverteidigungsübung in der gesamten Türkei durchzuführen, und wies darauf hin, dass die Abhängigkeit von digitalen Technologien zugenommen habe und dies eine Bedrohung für die nationale Sicherheit darstelle.
Bağcıoğlu sagte: "Pager und Handfunkgeräte haben sich praktisch in Waffen verwandelt. Die Bedrohungen wachsen und die Sicherheit unseres Landes ist gefährdet. Die jüngsten Entwicklungen in der Region machen sofortige Maßnahmen zwingend erforderlich."
Bağcıoğlu betonte, dass die Übung unter Beteiligung aller staatlichen Institutionen und kritischen Akteure des Privatsektors so schnell wie möglich durchgeführt werden müsse.
Er erklärte, dass die Übung alle denkbaren Szenarien abdecken und bei Bedarf in verschiedenen Phasen durchgeführt werden sollte. Zudem betonte er, dass die Übung nicht nur "um des Übens willen", sondern ernsthaft und umfassend durchgeführt werden müsse.
Bağcıoğlu verwies auf die Erdbebenübung, die vor den Erdbeben vom 6. Februar durchgeführt wurde und als erfolgreich gemeldet worden war, und sagte: "Die Ereignisse nach dem Erdbeben sind uns noch immer in Erinnerung. Dieselben Fehler dürfen nicht erneut begangen werden und die notwendigen Vorbereitungen müssen mit Ernsthaftigkeit getroffen werden."