Vorwürfe einer Frau im Scheidungsverfahren von Taşkesenlioğlu führen zu neuem Prozess: „Sexueller Übergriff“
Das Scheidungsverfahren zwischen Zehra Taşkesenlioğlu und Ünsal Ban wurde 2023 abgeschlossen, doch die während dieses Prozesses erhobenen Vorwürfe hatten in der Öffentlichkeit für großes Aufsehen gesorgt. Berichte über wirtschaftliche und persönliche Konflikte zwischen den Parteien waren bereits in der Presse erschienen. Nun rücken Vorwürfe wegen sexueller Belästigung und Übergriffen die Ereignisse erneut in den Fokus.
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Das Scheidungsverfahren zwischen der ehemaligen Abgeordneten Taşkesenlioğlu und dem ehemaligen Rektor der Türk Hava Kurumu Universität, Ünsal Ban, das 2023 abgeschlossen wurde, hat durch die Vorwürfe einer Frau, die als Zeugin vor Gericht aussagte, eine neue Dimension erhalten.
Wie Serkan Demirtaş von T24 berichtet, behauptete die Frau, die als Zeugin vernommen wurde, dass sie sich mit Ban zu einem Vorstellungsgespräch getroffen habe und in diesem Zusammenhang sexuell belästigt und angegriffen worden sei.
In ihrer Aussage vor Gericht gab sie an, dass Ban sie physisch und psychisch unter Druck gesetzt und unter dem Vorwand einer beruflichen Beziehung unangemessene Forderungen gestellt habe. Aufgrund dieser Aussagen erstattete der Richter, der das Scheidungsverfahren leitete, Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft.
STAATSANWALTSCHAFT ERHEBT ANKLAGE
Die Staatsanwaltschaft prüfte die Aussagen der Frau sowie die Beweise zu dem Vorfall und entschied, Anklage gegen Ban wegen „sexueller Belästigung“ und „qualifizierten sexuellen Übergriffs“ zu erheben. Neben den Aussagen der Frau wurden auch Aufzeichnungen aus dem Büro und dem Hotel, in denen sich der Vorfall ereignet haben soll, sowie Kommunikationsnachweise in die Akte aufgenommen. Der Beschuldigte Ban wies alle Vorwürfe zurück, während die Staatsanwaltschaft das Ermittlungsverfahren abschloss und die Anklageschrift erstellte.
ERSTE VERHANDLUNG HAT STATTGEFUNDEN
Die erste Verhandlung des Strafprozesses fand vor Kurzem statt. Die Frau, die als Opfer aussagte, erklärte, dass Ünsal Ban sie mit dem Versprechen auf eine Anstellung getäuscht habe und sie in diesem Prozess belästigt und angegriffen worden sei. Sie gab an, dass sie aufgrund von Drohungen und Angst lange geschwiegen habe und diese Vorfälle erst im Rahmen des Scheidungsverfahrens habe offenlegen können.
Die Staatsanwaltschaft erklärte, dass die Aussagen der Frau konsistent mit dem Vorfall seien und durch die gesammelten Beweise gestützt würden. Der Prozess wird in den kommenden Verhandlungen mit der Anhörung weiterer Zeugen und der Detaillierung der Beweise fortgesetzt.