Vorwürfe gegen Zeugen im CHP-Parteitag-Verfahren: 'Vorbestraft wegen Erpressung' und 'wegen Betrugs vor Gericht'
Die Ermittlungen zum Parteitag der CHP, der am 4. und 5. November 2023 in Ankara stattfand, dauern an. Erkan Çakır, der den Vorwurf des „Delegatenverkaufs“ gegen den CHP-Provinzvorsitzenden von Bursa, Nihat Yeşiltaş, erhob, konnte in seiner Aussage keine konkreten Beweise vorlegen. Zudem wurde behauptet, dass gegen ihn Vorwürfe wegen Erpressung und Betrugs vorliegen.
12punto
Das Ermittlungsverfahren zum Parteitag der CHP, der am 4. und 5. November 2023 in Ankara abgehalten wurde, wird fortgesetzt. Auf diesem Parteitag hatte Özgür Özel den Vorsitz der Partei übernommen.
Der Auslöser für die Ermittlungen war ein Beitrag von Erkan Çakır in den sozialen Medien. Çakır hatte den CHP-Provinzvorsitzenden von Bursa, Nihat Yeşiltaş, beschuldigt, Delegatenstimmen verkauft zu haben.
Wie İsmail Saymaz von Halk TV berichtet, konnte Çakır seine Behauptungen in seiner Aussage nicht mit konkreten Beweisen untermauern. Çakır erklärte, er besitze weder Bildmaterial noch Dokumente und habe den Beitrag lediglich auf Basis von Gerüchten verfasst.
Unterdessen erregten weitere Vorwürfe gegen Çakır Aufmerksamkeit. Es wurde behauptet, dass er in der Vergangenheit wegen Erpressung vorbestraft sei und sich wegen Betrugsvorwürfen vor Gericht verantworten müsse. Dennoch setzt die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen zum Parteitag fort.