Vorwürfe über Bombenverkäufe an Israel: Türkisches Unternehmen ändert Namen
Nachdem das US-Außenministerium einen Bombenverkauf an Israel genehmigt hatte, geriet das als Auftragnehmer genannte Unternehmen Repkon USA in die Schlagzeilen. Das Unternehmen gab nach den Reaktionen bekannt, dass es seinen Namen in Paligen Technologies Inc. geändert hat.
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Nachdem die USA den Verkauf von Munition an Israel genehmigt hatten, sorgten Entwicklungen rund um das beauftragte Unternehmen für Aufmerksamkeit. Während berichtet wurde, dass Israel im Rahmen des von den US-Behörden bekannt gegebenen Verkaufs Tausende von Bomben aus den USA erwerben werde, rückte die Namensänderung des an dem Projekt beteiligten türkischen Unternehmens in den Fokus.
BOMBENVERKAUF DER USA AN ISRAEL
Das US-Außenministerium gab am Freitag, dem 6. März, bekannt, dass es eine Entscheidung zur Genehmigung von Munitionsverkäufen an Israel getroffen habe.
In der Erklärung wurde mitgeteilt, dass die israelische Regierung 12.000 Bomben des Typs „BLU-110A/B“ aus den USA erwerben und dafür 151,8 Millionen US-Dollar zahlen werde.
Es wurde zudem darauf hingewiesen, dass der Prozess aufgrund der „Dringlichkeit“ des Verkaufs von der Zustimmung des US-Kongresses ausgenommen wurde.
REPKON USA ALS AUFTRAGNEHMER GENANNT
Es wurde berichtet, dass der Hauptauftragnehmer für den besagten Verkauf das türkische Unternehmen Repkon USA mit Sitz im US-Bundesstaat Texas sei.
In einer Stellungnahme des Unternehmens wurde jedoch erklärt, dass es keine direkte Entscheidung oder Verkaufsabwicklung bezüglich des Bombenverkaufs an Israel gebe.
STELLUNGNAHME DES UNTERNEHMENS
In der von Repkon veröffentlichten Erklärung wurde darauf hingewiesen, dass in einigen Berichten der Eindruck erweckt wurde, das Unternehmen führe direkte Verkäufe durch oder sei in einer Entscheidungsposition.
In der Erklärung hieß es:
„In einigen Berichten, die sich auf eine in den USA getroffene Entscheidung zur Munitionsbeschaffung stützen, wurde der Eindruck erweckt, dass Repkon direkte Verkäufe tätige oder der Entscheidungsträger des Prozesses sei. Tatsächlich gibt es jedoch seitens Repkon keinerlei Anfrage, Entscheidung oder Verkaufsabwicklung in diesem Prozess. Dass solche Inhalte aus der internationalen Presse von einigen inländischen Medien ungeprüft übernommen werden und unser Unternehmen direkt ins Visier genommen wird, ist inakzeptabel.“
ENTSCHEIDUNG ZUR NAMENSÄNDERUNG
Nach den Berichten über den Munitionsverkauf an Israel und den Reaktionen in der Öffentlichkeit vollzog das Unternehmen eine Namensänderung.
Laut einem Bericht von Middle East Eye, der von Ragıp Soylu übermittelt wurde, gab das Unternehmen am Dienstag bekannt, dass es künftig unter dem Namen Paligen Technologies Inc. tätig sein werde.
In der Erklärung des Unternehmens wurde die Bezeichnung „ein in den USA ansässiger Verteidigungsauftragnehmer“ für die Institution verwendet.