Vorwurf der Fahrlässigkeit gegen Krankenhaus nach Tod eines 10 Monate alten Babys
In Istanbul wurde ein 10 Monate altes Baby aufgrund von Unwohlsein in ein Privatkrankenhaus in Çağlayan gebracht. Dort erhielt das Baby eine Spritze und wurde anschließend entlassen. Als die Mutter das Baby zu Hause schlafen legte, bemerkte sie vier Stunden später, dass es nicht mehr atmete und anfing, blau anzulaufen; sie verständigte daraufhin den Rettungsdienst. Trotz aller Bemühungen konnte das Baby nicht gerettet werden. Es wurde der Vorwurf erhoben, dass ein Behandlungsfehler des Krankenhauses vorliegen könnte.
12punto
Im Istanbuler Stadtteil Kağıthane wurde der 10 Monate alte Poyraz Ali, das Baby des Ehepaars Ali und Kıyafet Aksunğur, aufgrund von Unwohlsein in ein Privatkrankenhaus in Çağlayan gebracht. Dort wurde das Baby nach einer Spritze entlassen.
Als die Mutter das Baby zu Hause schlafen legte, bemerkte sie vier Stunden später, dass es nicht mehr atmete und anfing, blau anzulaufen; sie verständigte daraufhin den Rettungsdienst. Nach einer Erstversorgung durch die kurz darauf eintreffenden Rettungskräfte wurde das Baby Poyraz Ali in das Kızılay-Krankenhaus im Stadtviertel Merkez gebracht. Trotz aller medizinischen Maßnahmen konnte das Baby dort nicht gerettet werden.
Nach dem Tod von Poyraz Ali wurde die Polizei informiert und eine Untersuchung eingeleitet. Da der Tod nach einer Untersuchung durch die Spurensicherung und den Staatsanwalt als verdächtig eingestuft wurde, wurde der Leichnam des Babys in die Leichenhalle des Instituts für Rechtsmedizin überführt. Nach einer vorläufigen Obduktion wurde Poyraz Ali seiner Familie übergeben.
Es wurde der Vorwurf erhoben, dass das Baby an einer Rotavirus-Infektion verstorben sei und ein Behandlungsfehler vorliegen könnte, da das erste Privatkrankenhaus das Kind nicht stationär aufgenommen, sondern lediglich eine Spritze verabreicht und es entlassen hatte. Unterdessen wurde bekannt, dass die Mutter, Kıyafet Aksunğur, als Nebenklägerin vernommen wurde.