Vorwurf: In Sivas verschwundenes Baby gegen Geld übergeben – Vater und vier weitere Personen festgenommen

Nach dem Verschwinden eines 11 Monate alten Babys im Landkreis Divriği in Sivas sorgte der Vorwurf, das Kind sei gegen Geld verkauft worden, für großes Aufsehen. Im Zuge der Ermittlungen wurden der Vater des Babys, Büşra, sowie vier weitere Personen festgenommen; die Suchmaßnahmen dauern an.

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E.B., ein in der Viehwirtschaft tätiger Bewohner des Landkreises Divriği in Sivas, meldete sich kürzlich bei der Gendarmerie und gab an, dass seine 11 Monate alte Tochter Büşra verschwunden sei. Die Einsatzkräfte von AFAD und Gendarmerie leiteten daraufhin umgehend Suchmaßnahmen in der Region ein.

In den ersten Erklärungen der Familie wurde vermutet, dass das Baby von wilden Tieren entführt worden sein könnte. Die Behörden schöpften jedoch aufgrund von Widersprüchen in den Aussagen der Familie Verdacht und luden die Mutter E.B. erneut zur Befragung auf die Wache. In ihrer Aussage behauptete die Mutter E.B., dass ihr Ehemann ihre Tochter gegen Geld übergeben habe.

Die Mutter E.B. gab an, dass am Abend des Vorfalls ein weißes Fahrzeug vor dem Haus gehalten habe, aus dem zwei Personen ausgestiegen seien. Eine dieser Personen habe das Baby mitgenommen. Sie behauptete, ihre Tochter sei von ihrem Ehemann bewusst übergeben worden. Zudem beschuldigte sie K.D., Ö.B., R.B. und M.R.B., diesen Vorfall geplant zu haben.

Nach diesen schwerwiegenden Vorwürfen leitete die Staatsanwaltschaft von Divriği eine umfassende Untersuchung ein. Der Vater Y.B. sowie K.D., Ö.B., R.B. und M.R.B. wurden festgenommen und vernommen.

Die Behörden setzen ihre Arbeit fort, um die Richtigkeit der Aussagen der Mutter zu überprüfen und das Schicksal des Babys Büşra zu klären. Bisher liegen keine Informationen darüber vor, ob das Baby noch am Leben ist; die Such- und Ermittlungsarbeiten laufen mit allen verfügbaren Mitteln weiter.