Wähler blieben bei Nachwahlen der Urne fern!

Nachdem der gewählte Dorfvorsteher nach einer bewaffneten Auseinandersetzung im Dorf Konacık in Siirt, bei der am 31. März im Zuge der Dorfvorsteherwahl ein Mensch getötet und vier weitere verletzt wurden, zurückgetreten war, wurde die Wahl wiederholt.

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Bei den allgemeinen Kommunalwahlen am 31. März kam es zu einer bewaffneten Auseinandersetzung, bei der ein Mensch getötet und vier weitere verletzt wurden. Aufgrund des anschließenden Rücktritts des gewählten Dorfvorstehers Sadullah Kılınç und einiger Ratsmitglieder mussten die Bürger des Dorfes erneut an die Urnen, um den Dorfvorsteher neu zu wählen.

Aus Sicherheitsgründen wurde das Wahllokal in der Gökçebağ-Grundschule in der zum Zentrum gehörenden Gemeinde Gökçebağ eingerichtet.

Einziger Kandidat für das Amt des Dorfvorstehers war Okan Altın, der Sohn des bei der bewaffneten Auseinandersetzung ums Leben gekommenen Kandidaten İhsan Altın.

NUR 8 PERSONEN GABEN IHRE STIMME AB

In dem Dorf mit 72 Wahlberechtigten gaben lediglich 8 Personen ihre Stimme ab. Okan Altın erhielt alle Stimmen und wurde zum Dorfvorsteher gewählt.

WAS WAR PASSIERT?

Bei den allgemeinen Kommunalwahlen am 31. März kam es im Dorf Konacık während des Wahlvorgangs für das Dorfvorsteheramt zu einer bewaffneten Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen, bei der der Kandidat İhsan Altın ums Leben kam und vier Personen verletzt wurden. Der Tatverdächtige B.K. wurde mit der Tatwaffe gefasst und nach seiner Vorführung bei der Justiz vom zuständigen Haftrichter in Untersuchungshaft genommen.

Nach dem Rücktritt des gewählten Dorfvorstehers Sadullah Kılınç und einiger Ratsmitglieder wurde die Entscheidung getroffen, die Wahl zu wiederholen.