Wahllokale bei der CHP-Vorwahl geschlossen: Großer Andrang der Bürger
Der Wahlvorgang bei der Vorwahl der Cumhuriyet Halk Partisi (CHP) zur Bestimmung des Präsidentschaftskandidaten ist beendet. Die Wahllokale wurden zur festgelegten Zeit geschlossen.
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Der CHP-Vorsitzende Özgür Özel erklärte heute: 'Das Interesse an den Solidaritätsurnen der Bevölkerung war zehnmal so hoch wie an den Urnen für Parteimitglieder.' Zudem rief Özel die Bürger dazu auf, sich in Saraçhane zu versammeln. Nach Schließung der Wahllokale wurde mit der Stimmenauszählung begonnen.
Die Generalsekretärin der Partei, Selin Sayek Böke, hatte zuvor angekündigt, dass die Vorwahlurnen aufgrund der hohen Beteiligung bis 19.00 Uhr geöffnet bleiben würden. Böke betonte, dass der Prozess reibungslos abgeschlossen wurde.
MEHR ALS 11 MILLIONEN MENSCHEN HABEN GEWÄHLT
Die CHP gab bekannt, dass die Vorwahl zur Bestimmung des Präsidentschaftskandidaten auf großes Interesse gestoßen sei. Bis zum 23. März haben mehr als 11 Millionen Menschen ihre Stimme abgegeben, wobei das Interesse am Bürgermeister von Istanbul (İBB), Ekrem İmamoğlu, besonders auffällig war.
İmamoğlu wurde nach einer Razzia in seinem Haus am 19. März festgenommen. Am 23. März wurde er im Rahmen einer Untersuchung wegen Finanzverbrechen inhaftiert. Dennoch gingen die Bürger für İmamoğlu, den einzigen Kandidaten bei der CHP-Vorwahl, an die Urnen.
Die CHP hatte für die Vorwahl in 81 Provinzen und 973 Landkreisen insgesamt 11.920 Wahllokale eingerichtet. Davon waren 5.960 für Parteimitglieder und weitere 5.960 als Solidaritätsurnen für Bürger ohne Parteimitgliedschaft vorgesehen.
Der CHP-Vorsitzende Özgür Özel gab nach seiner Stimmabgabe in Saraçhane bekannt, dass etwa 10 Millionen Menschen gewählt hätten. Bis zum 23. März um 15.30 Uhr erreichte die Teilnehmerzahl mit über 11 Millionen ein Rekordniveau.
Wann die Ergebnisse der Vorwahl bekannt gegeben werden, ist noch unklar. CHP-Vertreter erklärten, dass die Auszählung sorgfältig durchgeführt werde.