Waldbrand in Eceabat, Çanakkale: 57.-Infanterie-Regiment-Mahnmal und Conkbayırı für Besucher gesperrt

Der Waldbrand im Bezirk Eceabat in der Provinz Çanakkale wird aus der Luft und vom Boden aus bekämpft.

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Auf der historischen Halbinsel Gallipoli ist aus noch ungeklärter Ursache ein Feuer in einem Waldgebiet nahe dem Dorf Büyükanafarta ausgebrochen.

Nachdem der Brand bemerkt wurde, wurden Einheiten der Forstbehörde Çanakkale zum Einsatzort entsandt.

Die vor Ort eingetroffenen Einsatzkräfte begannen umgehend mit Löscharbeiten aus der Luft und vom Boden aus, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen.

Zwei Waldarbeiter, die bei der Fahrt zum Einsatzort mit einem Pickup des Typs 17 AAC 399 mit einem anderen Fahrzeug kollidierten und dabei verletzt wurden, wurden von Rettungskräften des 112-Notdienstes in das staatliche Krankenhaus Eceabat gebracht. Der allgemeine Gesundheitszustand der Verletzten sei gut, hieß es.

Einige Waldarbeiter, die Rauch eingeatmet hatten, wurden ebenfalls in demselben Krankenhaus behandelt.

Gendarmerieeinheiten verteilten Wasser an die Einsatzkräfte, die gegen das Feuer kämpften.

In einer Erklärung der Direktion für das historische Gebiet der Schlachten von Gallipoli wurde mitgeteilt, dass aufgrund des Brandes Vorsichtsmaßnahmen für Besucher getroffen wurden.

In der Erklärung hieß es: "Aufgrund des Waldbrandes in der Umgebung des Bezirks Eceabat ist der Zugang zur Nordlinie des historischen Gebiets (Kabatepe-Tagesausflugsgebiet, versunkenes Schiff, Mimoza, 57. Regiment, Conkbayırı) bis auf Weiteres gesperrt."

ERKLÄRUNG DES GOUVERNEURS: KEINE EVAKUIERUNG ERFORDERLICH

Der Gouverneur von Çanakkale, Ömer Toraman, erklärte über seinen Social-Media-Account, dass der Brand keine Gefahr für Wohngebiete darstelle.

Toraman betonte, dass alle Teams, allen voran die Forstbehörde, mit großem Einsatz arbeiteten, und teilte mit: "Der Waldbrand wird mit 8 Flugzeugen und 12 Hubschraubern aus der Luft sowie mit 51 Löschfahrzeugen und 780 Einsatzkräften vom Boden aus bekämpft."

In einer Erklärung der Katastrophenschutzbehörde (AFAD) der Provinz wurde mitgeteilt, dass neben öffentlichen Institutionen und Organisationen auch Unterstützung in Form von Fahrzeugen und Personal aus umliegenden Provinzen und Bezirken bereitgestellt wurde.

In der Erklärung wurde bekannt gegeben, dass in den Wohngebieten aufgrund des Brandes keine Situation vorliege, die eine Evakuierung erforderlich mache.

Die Löscharbeiten der Einsatzkräfte in der Region dauern an.