Waldbrände halten die Türkei weiter in Atem: Minister Yumaklı berichtet über die aktuelle Lage in der Region

Während in der gesamten Türkei Waldbrände andauern, konnten 5 Brände gelöscht werden. In Bursa hat die Intensität der Flammen jedoch wieder zugenommen. Minister Yumaklı wies darauf hin, dass der Süden der Marmararegion und der Norden der Ägäis gefährdet seien. Die Katastrophenschutzbehörde AFAD setzt ihre Arbeiten mit 5.400 Einsatzkräften und 119 Luftfahrzeugen zur Brandbekämpfung fort.

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Der Kampf gegen die Waldbrände, die seit Tagen in verschiedenen Regionen der Türkei wüten, dauert an. Der Minister für Land- und Forstwirtschaft, İbrahim Yumaklı, bewertete die aktuelle Lage und gab bekannt, dass 5 Brände in 4 Provinzen gelöscht wurden.

Er wies jedoch darauf hin, dass der Süden der Marmararegion und der Norden der Ägäis weiterhin zu den Risikogebieten zählen. Minister Yumaklı betonte, dass es in Bursa zwar derzeit positive Entwicklungen gebe, man jedoch weiterhin vorsichtig sein müsse.

INTENSITÄT DER FLAMMEN IN BURSA NIMMT ZU

Nach Angaben der Stadtverwaltung von Bursa hat die Intensität des Feuers an 4 Stellen in der Stadt wieder zugenommen. Aufgrund des Brandes, der gestern Abend in dem Waldgebiet zwischen den Bezirken Gürsu und Kestel ausgebrochen war, wurden die Stadtteile Karahıdır, Avdancık und İğdir vorsorglich evakuiert. Während der nächtlichen Löscharbeiten am Boden beteiligten sich auch Zivilisten mit eigenen Mitteln an den Löscharbeiten. In den frühen Morgenstunden wurden zudem Hubschrauber für die Löscharbeiten aus der Luft eingesetzt.

UMFASSENDE EINSÄTZE GEGEN DIE BRÄNDE

Während der Brand in Karabük in den 4. Tag geht, teilte die Katastrophenschutzbehörde (AFAD) bezüglich der Brände in Bursa, Antalya, Uşak, Mersin und Osmaniye mit, dass die Flammen mit insgesamt 5.400 Einsatzkräften, 119 Luftfahrzeugen und 1.537 Landfahrzeugen bekämpft werden.

GERICHTLICHE VERFAHREN DAUERN AN

Justizminister Yılmaz Tunç gab bekannt, dass die gerichtlichen Ermittlungen zu den Waldbränden in 33 Provinzen andauern und bisher gegen 97 Verdächtige vorgegangen wurde. Minister Tunç erklärte, dass 21 Personen inhaftiert wurden und 47 Personen unter gerichtlicher Aufsicht auf freien Fuß gesetzt wurden.