Wandel der Rhetorik in der Volksallianz: Nach Bahçeli bezeichnet nun auch Hakan Fidan den Terroristenführer Öcalan als 'Gründer'! 'Ankara in neuer Bewegung...'

Der Journalist und Autor Murat Yetkin bewertete in seinem Artikel, dass nach MHP-Chef Devlet Bahçeli nun auch Außenminister Hakan Fidan den Terroristenführer Abdullah Öcalan als 'Gründer' bezeichnete. Er wies darauf hin, dass sich Ankara in einer neuen Dynamik befinde und erklärte: 'In den kommenden Tagen, in denen wir das Newroz-Fest am 21. März feiern, können wir mit neuen Schritten rechnen.'

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Außenminister Hakan Fidan äußerte sich in einer Live-Sendung auf tv100 zur aktuellen politischen Lage.

Fidan sprach über den neuen Öffnungsprozess, dessen Architekt MHP-Parteichef Devlet Bahçeli ist, und sagte: „Mit dem Aufruf aus Imralı hat der Gründer der Organisation erklärt, dass die Zeit für die Selbstauflösung der Organisation gekommen sei und sogar schon überschritten wurde. Dies ist ein Thema, das sich mit den bestehenden Realitäten deckt. Wir hoffen, dass die Organisation diesen Aufruf erhört. Wir als Staat sagen das ohnehin schon seit Jahren.“

Es fiel auf, dass Minister Fidan eine ähnliche Ausdrucksweise wählte, nachdem MHP-Chef Devlet Bahçeli am 10. März den Terroristenführer Abdullah Öcalan als „Gründer der PKK“ bezeichnet hatte.

Der Journalist und Autor Murat Yetkin, der auf den Wandel der Rhetorik innerhalb der Volksallianz (Cumhur İttifakı) aufmerksam machte, kommentierte: „Damit lässt sich sagen, dass Fidan die Bezeichnung Öcalans als 'Gründer' der PKK zu einer gemeinsamen – wie lange sie auch andauern mag – Rhetorik der Volksallianz gemacht hat.“

Yetkin erklärte, dass dieser rhetorische Wandel „zeigt, dass der Prozess eine neue Phase erreicht hat“, und behauptete, dass „Ankara sich in einer neuen Bewegung befinde“.

„Sowohl die Würdigung Öcalans durch das Regierungslager mit dem Attribut 'Gründer' als auch die Tatsache, dass die Türkei ihren eigenen Waffenstillstand gegenüber der einseitigen Waffenruhe der PKK erklärt und somit den Versuch zurückgewiesen hat, den Eindruck von Verhandlungen zu erwecken, verlaufen parallel zu den Entwicklungen in Syrien“, so Yetkin, der hinzufügte: „(...) in den kommenden Tagen, in denen wir am Wochenende das Newroz-Fest am 21. März feiern, können wir mit neuen Schritten rechnen.“ 

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