„Eine wankelmütige Partei“: Antwort eines İYİ-Partei-Politikers an Fatih Portakal

Auf die Entscheidung der İYİ-Partei, bei den Kommunalwahlen in allen 81 Provinzen eigene Kandidaten aufzustellen, reagierte der Journalist Fatih Portakal mit den Worten: „Es ist ohnehin eine wankelmütige Partei“. Nun kam die Antwort vom İYİ-Partei-Abgeordneten aus Antalya, Uğur Poyraz. Poyraz bezeichnete Portakals Äußerungen als „einen Versuch politischer Manipulation voller Arroganz, Unverschämtheit und Komplexe“.

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Der Journalist Fatih Portakal äußerte sich in seiner Hauptnachrichtensendung kritisch. Portakal kommentierte die Entscheidung der İYİ-Partei, bei den Kommunalwahlen unabhängig von Bündnissen in allen 81 Provinzen eigene Kandidaten aufzustellen, und machte dabei Aussagen, die die Parteiführung verärgern dürften.

Fatih Portakal äußerte sich zu dem Thema wie folgt:

„Niemand vertraut ihnen. Niemand geht mit ihnen. Ich sage es ja immer, ich spreche hier von einer wankelmütigen Partei. Ich vertraue der İYİ-Partei nicht. Ich messe dieser Entscheidung für die 81 Provinzen auch keine große Bedeutung bei. Ich vermute, dass sie Wege der Kommunikation finden werden.“

„VOLLER ARROGANZ, UNVERSCHÄMTHEIT UND KOMPLEXE...“

Der İYİ-Partei-Abgeordnete aus Antalya, Uğur Poyraz, reagierte in den sozialen Medien auf diese Worte von Portakal und bezeichnete den bekannten Journalisten als „einen Versuch politischer Manipulation voller Arroganz, Unverschämtheit und Komplexe“.

In seinem Beitrag auf X schrieb Uğur Poyraz:

„Presse-, Meinungs- und Gedankenfreiheit sind in Ordnung. Kritik gegenüber Kritik zu tolerieren, ist ebenfalls Teil der politischen Verantwortung. Auch das ist in Ordnung. Das Video unten ist jedoch ein Versuch politischer Manipulation voller Arroganz, Unverschämtheit und Komplexe. Wir haben diesen Film schon vor den Wahlen gesehen. Er hat vergessen, dass er auf dem Bildschirm eine öffentliche Aufgabe erfüllt, und hat stattdessen eine zeitweilige Karriereplanung verfolgt. Er hat die Kühnheit besessen, die Vorsitzende der İYİ-Partei, Frau Meral Akşener, ihre Führungskräfte, ihre Organisationen und ihre Wähler zu beleidigen. Diese Person, der es an beruflicher Ethik mangelt, ist in unseren Augen kein Mitglied unserer ehrenwerten Presse, sondern ein Instrument, das versucht, die Politik zu gestalten.“