Wann kommt der Aufruf zur Waffenabgabe? Hausarrest für Terroristenführer Abdullah Öcalan im Gespräch!
Wie bekannt wurde, soll der zweite Besuch der DEM-Parteimitglieder Sırrı Süreyya Önder, Pervin Buldan und Ahmet Türk auf der Gefängnisinsel İmralı nächste Woche stattfinden. Während Quellen aus der DEM-Partei darauf hinweisen, dass der Terroristenführer Abdullah Öcalan den Aufruf zur Waffenabgabe Mitte Februar tätigen könnte, wird in den Kulissen des Parlaments auch über einen möglichen Hausarrest für Öcalan diskutiert.
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Nach dem Aufruf des MHP-Vorsitzenden Devlet Bahçeli hatte die DEM-Partei den Anführer der Terrororganisation PKK, Abdullah Öcalan, auf İmralı besucht und anschließend politische Parteiführer im türkischen Parlament und in Ankara getroffen.
Die DEM-Delegation, der Sırrı Süreyya Önder, Pervin Buldan sowie der ehemalige Bürgermeister der Großstadtgemeinde Mardin, Ahmet Türk, dessen Amt durch einen staatlichen Treuhänder übernommen wurde, angehören, wird nach diesen Gesprächen die inhaftierten ehemaligen HDP-Vorsitzenden Selahattin Demirtaş und Figen Yüksekdağ besuchen. Die DEM-Delegation, die am 11. Januar mit Demirtaş und am 12. Januar mit Yüksekdağ zusammentreffen wird, soll zudem ein Gespräch mit dem ehemaligen Bürgermeister der Großstadtgemeinde Diyarbakır, Selçuk Mızraklı, führen.
Nach diesen Besuchen wird erwartet, dass die DEM-Delegation in der kommenden Woche erneut mit dem Terroristenführer Abdullah Öcalan zusammenkommt.
Wie die Zeitung Hürriyet berichtet, gehen Quellen aus der DEM-Partei davon aus, dass bei dem zweiten Treffen ein Fahrplan erstellt wird und Öcalan Mitte Februar einen Aufruf zur Waffenabgabe tätigen könnte.
In den Kulissen des Parlaments wird betont, dass, falls die Entwicklungen positiv verlaufen und eine gesetzliche Regelung auf die Tagesordnung kommt, dies keine „Amnestie“ oder „Generalamnestie“ im Sinne einer neuen Strafvollzugsregelung sein werde. Sollten Terrororganisationen das Stadium der Waffenabgabe erreichen, wird darauf hingewiesen, dass Öcalan im Rahmen des bestehenden Systems durch das alternative Vollzugsmodell des „Hausarrests (Verbot des Verlassens der Wohnung)“ unter Hausarrest gestellt werden könnte.