Warnung der BTK an Telegram wegen Katalogstraftaten: Zugangssperre im Gespräch

Nach der Sperrung von Instagram hat die Informations- und Kommunikationstechnologiebehörde (BTK) Telegram wegen sogenannter 'Katalogstraftaten' verwarnt. Es wurde darauf hingewiesen, dass bei mangelnder Kooperation seitens Telegram eine Zugangssperre für die Plattform verhängt werden könnte.

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Instagram, das in der Türkei 57 Millionen Nutzer hat, wurde am 2. August unter Berufung auf 'Katalogstraftaten' gesperrt. Nach 8 Tagen wurde der Zugang zu Instagram wieder freigegeben.

Dem Bericht der regierungsnahen Zeitung Sabah zufolge hat die Informations- und Kommunikationstechnologiebehörde (BTK) auch Telegram wegen 'Katalogstraftaten' verwarnt.

Dem Bericht zufolge hat die BTK mehr als tausend Benachrichtigungen an den Hauptsitz von Telegram in Großbritannien gesendet, da das Unternehmen in der Türkei über keinen offiziellen Vertreter verfügt.

KEINE ANTWORT ERHALTEN

Die Behörde forderte die Schließung von Messaging-Kanälen, über die mit Drogen, Prostitution, Glücksspiel und pädophilen Inhalten gehandelt werde. Von Telegram kam jedoch keine Antwort.

In dem Bericht heißt es weiter: ''Sollte Telegram im Rahmen der Verbrechensbekämpfung nicht zur Zusammenarbeit mit der BTK und den Sicherheitsbehörden bereit sein und weiterhin den Handel mit Substanzen ermöglichen, die die Jugend vergiften, wie etwa Drogen, könnte in Kürze auch hier eine Zugangssperre verhängt werden.''