Warnung der Fahrervereinigung zu APP-Kennzeichen: Kritische Details erläutert

Während die Debatten um APP-Kennzeichen unter Fahrzeughaltern in der gesamten Türkei für Unruhe sorgen, hat sich der Vorsitzende der Fahrer- und Automobilistenvereinigung Bursa, Ahmet Çakır, zu diesem Thema geäußert.

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Während die Debatten um APP-Kennzeichen unter Fahrzeughaltern für Panik sorgen, gab es eine bemerkenswerte Stellungnahme der Fahrer- und Automobilistenvereinigung Bursa. Der Vorsitzende der Vereinigung, Ahmet Çakır, erklärte, dass versiegelte und standardisierte Kennzeichen nicht als 'illegal' eingestuft würden und die im Umlauf befindlichen Berichte über hohe Bußgelder nicht der Realität entsprächen.

Çakır wies darauf hin, dass die Medienberichte der letzten Tage unter Fahrern für Verunsicherung gesorgt hätten, und stellte klar, dass APP-Kennzeichen als 'illegale Kennzeichen' definiert seien. Er betonte, dass Kennzeichen, die in den Fahrervereinigungen geprägt werden und ein offizielles Siegel tragen, nicht unter diese Kategorie fallen: "Kennzeichen, die über ein Siegel und den im neuen System vorgeschriebenen QR-Code verfügen, sind keine APP-Kennzeichen. Mit diesen Kennzeichen gibt es im Straßenverkehr keinerlei Probleme", sagte er.

'UNNÖTIGER ANSTURM'

Çakır bezeichnete den Ansturm auf den Kennzeichenwechsel als unnötig und erinnerte daran, dass zahlreiche Fahrervereinigungen in der gesamten Türkei zur Kennzeichenprägung befugt seien. Er erklärte, dass die in verschiedenen Provinzen verwendeten Prägeformen aufgrund der Handwerkskunst geringfügige Unterschiede aufweisen könnten, dies jedoch nicht bedeute, dass sie nicht dem Standard entsprächen. Çakır erläuterte, dass im Zentrum von Bursa nur einige Bezirke vertreten seien, und wies darauf hin, dass es auch in Bezirken wie Mudanya, Gemlik, Orhangazi, İnegöl, Yenişehir und İznik Prägestellen gebe. Er betonte, dass die in diesen Vereinigungen geprägten Kennzeichen denselben Standards unterliegen.

DAS DETAIL ZU 4 TAUSEND LIRA

Çakır erklärte, dass bei einer Beschädigung des Siegels oder des QR-Codes auf den Kennzeichen ein Bußgeld verhängt werden könne, stellte jedoch klar, dass die in der Öffentlichkeit kursierenden hohen Bußgeldbeträge nicht korrekt seien. Er gab an, dass das in solchen Fällen verhängte Bußgeld bei etwa 4 Tausend Lira liegen könne.

Çakır erinnerte daran, dass die Kennzeichenstandards in der gesamten Türkei vom Verband festgelegt werden und dass auch das verwendete Blech und die Farbe für die Kennzeichen von derselben Zentrale geliefert würden. Er fügte hinzu, dass die Kennzeichen zudem über verschiedene Sicherheitsmerkmale wie Hologramme, Sicherheitslinien und die türkische Flagge verfügten. Çakır betonte, dass es keine korrekte Praxis sei, wenn einige Fahrer den blauen 'TR'-Bereich auf der linken Seite des Kennzeichens mit einem roten Aufkleber überkleben.

Çakır erklärte, dass in vielen Provinzen der Türkei ähnliche Anstürme zu beobachten seien und die Behauptungen über hohe Bußgelder unter Fahrern Panik auslösten. Er bekräftigte erneut, dass für versiegelte und standardisierte Kennzeichen keinerlei strafrechtliche Maßnahmen vorgesehen seien.