Warnung der USA an die Türkei: Neue Entscheidung zum Geburts-Tourismus

Die US-Botschaft in Ankara hat erklärt, dass Personen, die ausschließlich zu dem Zweck in das Land reisen möchten, um ihrem Kind die US-Staatsbürgerschaft zu verschaffen, kein Visum erhalten werden. Anträge werden abgelehnt.

12punto

Die Botschaft der Vereinigten Staaten in Ankara hat angekündigt, dass Personen, die nur deshalb in die USA reisen möchten, um dort zu entbinden und ihrem Kind die Staatsbürgerschaft zu verschaffen, kein Visum erhalten werden. In der Erklärung der Botschaft heißt es: „Es ist untersagt, Ihr Visum für die Vereinigten Staaten zu dem Zweck zu nutzen, in den USA zu entbinden und sicherzustellen, dass Ihr Kind die amerikanische Staatsbürgerschaft erhält.“

KONSULARBEAMTE WERDEN EBENFALLS DARAUF ACHTEN

In der Erklärung wurde betont, dass Visumanträge, bei denen die Konsularbeamten den Verdacht haben, dass der Reisezweck Geburts-Tourismus ist, abgelehnt werden.

POLITIK AUS DER ÄRA TRUMP

Diese Praxis basiert auf einer Politik, die im Jahr 2020 während der Amtszeit von US-Präsident Donald Trump eingeführt wurde. Die Trump-Regierung argumentierte, dass die als „Geburts-Tourismus“ bekannte Methode das Einwanderungssystem missbrauche, und führte Visabeschränkungen für Personen ein, die ausschließlich zum Zweck der Entbindung in das Land reisen.

JEDES IN DEN USA GEBORENE BABY IST STAATSBÜRGER

Nach US-Recht gilt jedes Baby, das innerhalb der Landesgrenzen geboren wird, unabhängig von der Staatsbürgerschaft seiner Eltern als US-Staatsbürger. Dieses Recht ist durch den 14. Zusatzartikel der US-Verfassung garantiert.


Hinweis: Das Bild im Bericht wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt.