Warnung des AKOM-Wissenschaftsbeirats vor 'Erdbebenrisiko': Risiko ist nicht gebannt
Der Wissenschaftsbeirat des Katastrophenkoordinationszentrums (AKOM) der Stadtverwaltung Istanbul (İBB) hat nach dem Erdbeben der Stärke 6,2 vor Silivri wichtige Informationen und Warnungen herausgegeben.
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Der Wissenschaftsbeirat des AKOM der Stadtverwaltung Istanbul warnt davor, dass das Erdbebenrisiko im Marmarameer nicht gebannt ist und Nachbeben noch einige Zeit anhalten werden.
Nach dem Erdbeben der Stärke 6,2 vor der Küste von Silivri in Istanbul und den darauffolgenden Erschütterungen hat der Wissenschaftsbeirat des Katastrophenkoordinationszentrums (AKOM) der Stadtverwaltung Istanbul (İBB) wichtige Informationen und Warnungen herausgegeben.
Der Wissenschaftsbeirat wies darauf hin, dass das Erdbebenrisiko weiterhin bestehe, und forderte die Bürger dazu auf, nur den Warnungen offizieller Stellen Glauben zu schenken.
"DAS ERDBEBEN UND SEINE NACHBEBEN HABEN DAS ERDBEBENRISIKO NICHT GEBANNT"
Die Erklärung des Wissenschaftsbeirats lautet wie folgt:
"Wir als Wissenschaftsbeirat haben uns unmittelbar nach dem Erdbeben hier versammelt, wobei ein Teil von uns erst jetzt eintreffen konnte. Wir haben eine erste Bewertung vorgenommen. Zu einem späteren Zeitpunkt werden wir die Ergebnisse detaillierterer Analysen, die unter breiterer Beteiligung unseres Wissenschaftsbeirats durchgeführt werden, mit der Öffentlichkeit teilen. In diesem Stadium gibt es jedoch einige Warnungen und Bitten, die wir für wichtig halten. Daher möchten wir als Wissenschaftsbeirat die kurze Bewertung, die wir heute vorgenommen haben, mit Ihnen und der Bevölkerung Istanbuls teilen.
1- Es ist äußerst wichtig, in dieser Phase nicht in Panik zu geraten und nur die Warnungen der Behörden zu berücksichtigen. Spekulativen Einschätzungen, die unverantwortlich in den sozialen Medien verbreitet werden, sollte kein Glauben geschenkt werden.
2- Das Erdbeben der Stärke 6,2 und seine Nachbeben haben das Erdbebenrisiko in Istanbul und der Marmararegion nicht beseitigt. Es ist wichtig zu wissen, dass Nachbeben noch eine gewisse Zeit anhalten werden.
3- Es ist wichtig, Gebäude, die bei dem Erdbeben beschädigt wurden, nicht zu betreten und die Behörden zu informieren.
4- Wir als Wissenschaftsbeirat unterstreichen, dass es bei den Arbeiten im Zusammenhang mit dem Erdbeben äußerst wichtig ist, dass zentrale und lokale Kräfte koordiniert zusammenarbeiten. Ebenso halten wir es für wichtig, die Beiträge der Universitäten, der einschlägigen Nichtregierungsorganisationen und der Berufsverbände einzuholen.
5-) Wir betonen, dass es wichtig ist, dass die Behörden und zuständigen Institutionen die Öffentlichkeit in regelmäßigen Abständen informieren, um die durch das Erdbeben verursachten Sorgen auf ein Minimum zu reduzieren."