Warnung von Ahmet Ercan nach Erdbeben in der Ägäis! Beeinflussen Nachbeben die Türkei?

Ein Erdbeben der Stärke 6,0, das sich am Morgen in der Ägäis ereignete, löste in der Region Panik aus. Der Geophysiker Prof. Dr. Ahmet Övgün Ercan äußerte sich warnend zu möglichen Nachbeben.

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Das Erdbeben der Stärke 6,0, das sich am Morgen in der Ägäis ereignete, war insbesondere auf der Teke-Halbinsel zu spüren. Der Geophysiker Prof. Dr. Ahmet Övgün Ercan erklärte, dass das Beben durch das Abtauchen der afrikanischen Platte unter die Ägäis verursacht wurde.

In einer Stellungnahme über soziale Medien teilte Ercan mit, dass das Beben nordöstlich von Kreta in einer Tiefe von etwa 25 Kilometern stattfand. „Nach einem Beben dieser Stärke sind Nachbeben zu erwarten, die eine Magnitude von bis zu 5,0 erreichen können“, so Ercan, der zudem betonte, dass dies kein weiteres Erdbeben in der Türkei auslösen werde.

 

In einem weiteren Beitrag hielt Ercan Folgendes fest:

„In der Türkei werden Erdbeben nicht nach ihrer Stärke, sondern nach der Zahl der Todesopfer erinnert. 

Die einzige Vorsichtsmaßnahme ist: solide Gebäude auf solidem Grund. 

Dafür ist eine starke individuelle, gesellschaftliche und nationale Wirtschaft erforderlich. 

Regierungen sollten darauf ausgerichtet sein, das Wohl der Gesellschaft und nicht das des Einzelnen zu sichern. 

Wenn dies geschieht, wird es zwar weiterhin Erdbeben geben, aber sie werden ohne Todesopfer verlaufen. 

Erdbeben sind kein Problem der Reichen, sondern der Armen.

Denk nach!

Ein Erdbeben ist mehr als nur die Frage, wo eine Verwerfung entstanden ist, wo sie verlaufen ist oder wo eine neue gefunden wurde.“