Warnung von Minister Şimşek an Unternehmen, die keine Kartenzahlung akzeptieren

Finanzminister Mehmet Şimşek bewertete die Maßnahmen der Finanzverwaltung (GİB) gegen Unternehmen, die keine Kartenzahlungen akzeptieren.

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Finanzminister Mehmet Şimşek betonte, dass zahlreiche Maßnahmen zur Bekämpfung der Schattenwirtschaft umgesetzt wurden. In diesem Rahmen erinnerte er daran, dass POS-Geräte, die es Gewerbetreibenden und Unternehmen im Einzelhandel ermöglichen, Bankkartenzahlungen zu akzeptieren, mit Registrierkassen integriert wurden, die Kassenbons ausstellen.

Şimşek erklärte, dass die mit dieser Regelung entwickelten Registrierkassen der neuen Generation bei Zahlungen mit Bankkarten Beleg und Kassenbon als ein einziges Dokument ausstellen, wodurch verhindert werde, dass Verkäufe nicht erfasst werden.

Da jedoch einige Steuerpflichtige weiterhin Geräte der alten Generation nutzen und keine Kreditkartenzahlungen akzeptieren, habe man Maßnahmen ergriffen, so Şimşek. Er betonte, dass mit einem Ende letzten Jahres veröffentlichten Kommuniqué die Verpflichtung eingeführt wurde, dass alle Steuerpflichtigen bis zum 1. Juli 2024 Registrierkassen der neuen Generation erwerben und über diese Geräte zwingend Zahlungen per Bank- oder Kreditkarte akzeptieren müssen.

"Es werden Bußgelder wegen besonderer Unregelmäßigkeiten verhängt"

Şimşek äußerte sich zu der neuen Regelung wie folgt:

"Ab sofort müssen alle Gewerbetreibenden und Unternehmen, die Waren und Dienstleistungen im Einzelhandel anbieten, Registrierkassen der neuen Generation verwenden und zwingend die Möglichkeit zur Zahlung per Bank- oder Kreditkarte bereitstellen. Bei den von der GİB durchgeführten Kontrollen werden gegen Steuerpflichtige, die keine Registrierkassen der neuen Generation erwerben oder bei ihren Einnahmen keine Zahlung per Bank- oder Kreditkarte ermöglichen, Bußgelder wegen besonderer Unregelmäßigkeiten verhängt. Wir beobachten, dass einige Unternehmen unter Verweis auf hohe Bankkommissionsgebühren höhere Beträge als bei Barzahlung verlangen. Es ist wichtig, dass unsere Steuerpflichtigen aus diesem Grund nicht dazu übergehen, die Kommissionsdifferenz von den Bürgern zu verlangen."

Şimşek wies jedoch darauf hin, dass die geforderte Differenz in diesem Punkt weit über den Bankkommissionssätzen liegen könne, und erklärte, dass die Kommissionssätze zwischen den Banken variieren könnten und auch die Dauer, bis der eingezogene Betrag von der Bank gutgeschrieben wird, diesen Satz beeinflussen könne.