Warnung von Şamil Tayyar an die AKP bezüglich 'Öcalan'! 'Die politische Rechnung wird hoch sein'
Der ehemalige AKP-Abgeordnete Şamil Tayyar hat seine Partei vor den Statusdiskussionen um den Anführer der Terrororganisation PKK, Abdullah Öcalan, gewarnt. Tayyar erklärte, dass eine Ernennung Öcalans zum Chefunterhändler eine schwere politische Rechnung nach sich ziehen würde.
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Der MHP-Vorsitzende Devlet Bahçeli, Architekt des sogenannten „Prozesses für eine Türkei ohne Terror“, hat den Status des PKK-Anführers Abdullah Öcalan zur Sprache gebracht.
Bahçeli fragte: "Wie soll mit der Statusfrage der Gründungsführung der PKK umgegangen werden? Wenn es ein solches Problem gibt, und unserer Meinung nach gibt es das, wie soll die Lösung aussehen? Wie soll die Statuslücke von Imralı, die einer Türkei ohne Terror dient, geschlossen werden?"
DEM SPRICHT VON 'CHEFUNTERHÄNDLER', ERDOĞAN WEICHT AUS
Während die DEM-Partei, Bündnispartner des zweiten Öffnungsprozesses, argumentiert, dass Öcalan Chefunterhändler werden sollte, antwortete AKP-Vorsitzender und Präsident Recep Tayyip Erdoğan auf die Frage nach dem "Status von Imralı" lediglich: "Imralı wird derzeit so betrieben, wie es durch unser Justizministerium erforderlich ist."
ŞAMİL TAYYAR WARNT DIE AKP VOR ÖCALAN
Während die Diskussionen um Öcalan andauern, kam eine bemerkenswerte Äußerung vom ehemaligen AKP-Abgeordneten Şamil Tayyar.
Tayyar behauptete, dass die öffentliche Unterstützung für den sogenannten Prozess für eine Türkei ohne Terror hoch sei, merkte jedoch an, dass diese Unterstützung abnehme, sobald Öcalan in den Mittelpunkt gerückt werde.
"POLITISCHE RECHNUNG IST HOCH"
Bezüglich der Situation von Öcalan kommentierte Tayyar: "Wenn er morgen beispielsweise zum Chefunterhändler ernannt wird, wenn Treffen mit Journalisten stattfinden, wenn Imralı zu einem Derwischkloster wird, dann wird die politische Rechnung hoch sein, selbst wenn alle Erwartungen an den Prozess erfüllt werden", und richtete damit Warnungen an die AKP.
Der Beitrag von Şamil Tayyar auf seinem X-Account lautet wie folgt:
"Ich habe es bereits geschrieben.
Ich wiederhole es.
Die öffentliche Unterstützung für das Projekt einer Türkei ohne Terror, also das Bestreben, den Terror zu beenden und die Zukunft brüderlich und gemeinsam aufzubauen, ist ziemlich hoch.
Wir sehen, dass die Unterstützung abnimmt, je mehr Öcalan in den Mittelpunkt dieses Prozesses gestellt wird, je sichtbarer er wird und je mehr er als dessen Eigentümer dargestellt wird.
Wenn er morgen beispielsweise...
Zum Chefunterhändler ernannt wird.
Treffen mit Journalisten abgehalten werden.
Imralı zu einem Derwischkloster wird.
Dann ist die politische Rechnung hoch, selbst wenn alle Erwartungen an den Prozess erfüllt werden.
Die Gesellschaft geht mehrheitlich nicht auf die Straße, boykottiert nicht und nimmt nicht an Protesten teil, aber sie stellt die Rechnung an der Wahlurne, wo sie sich am freiesten fühlt.
Wenn man sagt: 'Wir zahlen die Rechnung, wenn es sein muss', dann gibt es politisch kein Problem.
Wenn man sagt: 'Sowohl der Terror soll enden als auch die Regierung soll bleiben', dann ist es besser, Öcalan außen vor zu lassen.
Denn der Name Öcalan allein reicht aus, um den Prozess zu infizieren."
Daha önce yazdım.
— Şamil Tayyar (@samiltayyar27) February 25, 2026
Tekrar edeyim.
Terörsüz Türkiye projesine, yani terörü sonlandırarak geleceği kardeşçe ve birlikte inşa etme çabasına kamuoyu desteği hayli yüksek.
Öcalan bu sürecin merkezine yerleştirildikçe, daha görünür hale geldikçe, sahibi gibi gösterildikçe desteğin…