Warnung vor Rahmengesetz von Erdoğans ehemaligem Berater! 'In dieser Form wird PKK-Mitgliedern der Weg zur Kandidatur geebnet'

İzzet Özgenç, ehemaliger Rechtsberater von Erdoğan, forderte die Rücknahme des im Justizausschuss angenommenen Gesetzesentwurfs.

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Die Diskussionen um den „Gesetzesentwurf zur Stärkung der nationalen Solidarität und gesellschaftlichen Integration“, der im Rahmen des zweiten Lösungsprozesses vorbereitet wurde und in der Öffentlichkeit als „Rahmengesetz“ bekannt ist, halten an. Prof. Dr. İzzet Özgenç, ehemaliger Rechtsberater des AKP-Vorsitzenden und Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan sowie Strafrechtler, reagierte scharf auf den im Justizausschuss der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) angenommenen Entwurf.

In einer Stellungnahme über sein Social-Media-Konto betonte Özgenç, dass der Entwurf in seiner jetzigen Form schwerwiegende rechtliche Bedenken enthalte. Özgenç wies darauf hin, dass dies dazu führen könnte, dass Führungskräfte der Terrororganisation PKK, die sich in Kandil aufhalten, ohne die Anwendung von Maßnahmen zur gerichtlichen Kontrolle freigelassen werden und zuvor erlassene Haftbefehle, Festnahme- oder Inhaftierungsentscheidungen aufgehoben werden könnten.

In seinem Beitrag behauptete Özgenç, dass Mitglieder der Terrororganisation ohne jegliche Einschränkung ihrer Rechte als Gemeinderatsmitglieder, Bürgermeister, Abgeordnete und sogar als Präsidentschaftskandidaten antreten könnten.

Özgenç argumentierte, dass einige Bestimmungen des Entwurfs dieses Ergebnis nicht verhindern würden, und kritisierte zudem die Regelung bezüglich der Antragsbedingungen.

Özgenç erklärte, dass der Entwurf vom Vorsitzenden des Justizausschusses zur Korrektur erneut in den Ausschuss zurückgezogen werden müsse. Unter Bezugnahme auf eine politische Partei, die ihn um eine rechtliche Einschätzung gebeten hatte, äußerte Özgenç, dass die Verantwortlichen dieser Partei zuvor erklärt hätten, gegen den Entwurf zu stimmen, bei der Abstimmung im Ausschuss jedoch mit Ja gestimmt hätten.