Warnung vor 'Religionsmissbrauchern' in der Freitagspredigt des Diyanet! War Cübbeli Ahmet gemeint?

Während in der dieswöchigen Freitagspredigt des Diyanet Warnungen vor „Religionsmissbrauch“ im Vordergrund standen, lösten die Formulierungen im Text in den sozialen Medien eine Debatte darüber aus, ob damit eine Anspielung auf Cübbeli Ahmet (Ahmet Mahmut Ünlü) beabsichtigt war.

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Das Präsidium für Religionsangelegenheiten (Diyanet) hat in seiner dieswöchigen Freitagspredigt das Thema „Religionsmissbraucher“ aufgegriffen. In der Predigt wurde darauf hingewiesen, dass Personen und Strukturen, die versuchen, aus dem Glauben Profit zu schlagen, sich selbst als die einzigen Vertreter der Religion positionieren. Es wurde betont, dass dieser Ansatz dazu führe, die Religion auf die eigenen Ansichten zu verengen und sich willkürlichen Interpretationen zuzuwenden; dabei wurde der Satz „Diejenigen, die die Religion missbrauchen, sperren den Islam in ihre eigenen Gedanken ein und neigen zu willkürlichen Auslegungen“ angeführt.

DISKUSSION IN DEN SOZIALEN MEDIEN

In der Predigt wurde zudem erklärt, dass Kreise, die die Religion missbrauchen, auch nicht davor zurückschreckten, Hadithe zu ignorieren. Nach dem Abschnitt, in dem es hieß: „Niemand kann sich selbst als den eigentlichen Vertreter der Religion sehen oder behaupten, dass die absolute Wahrheit nur ihm gehöre“, fand der Text in den sozialen Medien ein breites Echo. Nutzer brachten die Frage auf: „Hat das Diyanet damit Cübbeli Ahmet (Ahmet Mahmut Ünlü) gemeint?“

WARNUNG VOR DIGITALEN PLATTFORMEN

Im weiteren Verlauf der Predigt wies das Diyanet auch auf digitale Plattformen hin. Es wurde zum Ausdruck gebracht, dass einige Kreise versuchten, die Gedanken muslimischer Jugendlicher zu beeinflussen, und dass die Bemühungen zunähmen, den Islam mit Gewalt in Verbindung zu bringen. In der Predigt wurde zudem mit den Worten gewarnt: „Wir dürfen nicht vergessen, dass diejenigen, die dem Islam und den Muslimen den größten Schaden zufügen, diejenigen sind, die unsere Religion, unsere Werte und unsere Konzepte missbrauchen.“