Was geschah am 8. April? Heute in der Geschichte

Der 8. April war Schauplatz vieler bedeutender Ereignisse. An diesem Datum wurden unter anderem die 9 Grundsätze von Atatürk verkündet, der Völkerbund aufgelöst, der Seyhan-Staudamm in Betrieb genommen und es kam zu einem Schlammregen über Istanbul.

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Zu den bedeutenden Ereignissen, die sich am 8. April ereigneten, gehören:

1923: Mustafa Kemal Atatürk verkündete die 9 Grundsätze (9 Umde), die als Wahlmanifest der Gesellschaft zur Verteidigung der Rechte von Anatolien und Rumelien dienten. Der wichtigste dieser Grundsätze war der Artikel „Die Souveränität gehört der Nation“.

1946: Der Völkerbund hielt seine letzte Sitzung ab; danach wurde der Name der Organisation in Vereinte Nationen geändert.

1956: Der Seyhan-Staudamm, eines der bedeutendsten Wasserkraftprojekte der Türkei, wurde in Betrieb genommen.

1960: In Istanbul ereignete sich ein seltenes Naturphänomen, als es zehn Stunden lang Schlamm regnete.

1992: Es wurde beschlossen, den Internationalen Atatürk-Friedenspreis an den südafrikanischen Führer Nelson Mandela zu verleihen. Mandela lehnte den Preis jedoch aufgrund von Menschenrechtsverletzungen durch die türkische Regierung ab.

Darüber hinaus sind dies weitere wichtige Ereignisse, die sich am 8. April zutrugen:

1513: Der spanische Konquistador Juan Ponce de León entdeckte Florida und erklärte das Gebiet zu spanischem Territorium.

1820: Die berühmte Statue der Venus von Milo wurde auf der ägäischen Insel Melos gefunden.

1994: Der Verein DenizTemiz (TURMEPA) wurde zum Schutz der Meere gegründet.