Was geschah bei der Sitzung bezüglich der Leutnants?

Was geschah bei der Sitzung bezüglich der Leutnants?

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Das Schicksal der sieben Leutnants, deren Entlassung aus den türkischen Streitkräften (TSK) gefordert wurde, nachdem es an der Tuzla-Infanterieschule während der Gedenkfeier zum 10. November für Atatürk zu einer Auseinandersetzung gekommen war – bei der ein Leutnant sich geweigert haben soll, ein Atatürk-Foto anzustecken –, wurde heute in der Sitzung des Hohen Disziplinarrats (YDK) des Heereskommandos erörtert. Die Entscheidung über die Leutnants wurde jedoch nicht bekannt gegeben.

Die YDK-Sitzung, die unter dem Vorsitz des Stabschefs des Heereskommandos (KKK) und unter Teilnahme der zuständigen Abteilungsleiter sowie des Rechtsberaters des KKK stattfand, begann am Nachmittag um 14.00 Uhr und dauerte etwa 3,5 Stunden.

In der Sitzung, an der die vier Leutnants, die Berichten zufolge gegen das Nichtanstecken des Atatürk-Fotos protestiert hatten, sowie ihre Anwälte teilnahmen, während die drei als „sekterisch“ bezeichneten Leutnants und ihre Anwälte nicht erschienen, sondern schriftliche Verteidigungsschriften einreichten, wurden zunächst die Aussagen der vier Leutnants angehört. Anschließend hielten zehn Anwälte für die drei Leutnants und zwei Anwälte für einen weiteren Leutnant ihre Plädoyers.

Es wurde bekannt, dass die YDK-Mitglieder den Leutnants und ihren Anwälten keine Fragen stellten. Die Anwälte, die keine politischen Bewertungen vornahmen und ausdrücklich betonten, dass sie nicht wollten, dass die TSK in politische Debatten hineingezogen werde, führten eine rein juristische Verteidigung und erklärten, dass die vorgefallenen Beleidigungen keinen Grund für eine Entlassung aus der TSK darstellten.

Die Entscheidung, die aus der YDK-Sitzung hervorgegangen ist, wird in den kommenden Tagen erwartet.