Grünes Licht aus dem Weißen Haus für Teheran: 'Ich könnte mich mit Chamenei treffen...'
US-Präsident Donald Trump hat inmitten der laufenden diplomatischen Kontakte zwischen Washington und Teheran eine bemerkenswerte Aussage gemacht.
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US-Präsident Donald Trump hat inmitten der laufenden diplomatischen Kontakte zwischen Washington und Teheran eine bemerkenswerte Aussage gemacht. Trump erklärte, dass er sich in Zukunft persönlich mit dem religiösen Führer des Iran, Mudschtaba Chamenei, treffen könnte, und fügte hinzu: "Es scheint, als kämen wir bei den Verhandlungen ziemlich gut miteinander aus."
In dem Podcast "Pod Force One" äußerte sich US-Präsident Donald Trump überraschend offen zu den angespannten Beziehungen und der Hintertür-Diplomatie zwischen Washington und Teheran. Trump ließ die Tür für ein Treffen mit Mudschtaba Chamenei, der als zentrale Figur im iranischen Entscheidungsprozess gilt, weit offen.
"DAS SYSTEM FUNKTIONIERT SO: ERST SEIN VATER, JETZT ER..."
Trump verwies auf die Machtstruktur im Iran und die absolute Autorität des religiösen Führers und betonte, dass er sich des Gewichts von Mudschtaba Chamenei am Verhandlungstisch bewusst sei. Trump äußerte sich wie folgt:
"Ich denke, dass Mudschtaba Chamenei einen großen Einfluss auf den Entscheidungsprozess im Iran hat. Er ist definitiv Teil des Prozesses. Ja, ich glaube, sie haben großen Respekt vor ihm. Man sagt, er gebe seine Zustimmung; das System funktioniert schon lange so. Erst sein Vater, jetzt er... Aber trotz all dieser komplexen Strukturen scheint es, als kämen wir bei den Verhandlungen ziemlich gut miteinander aus."
"WIR WERDEN UNS WAHRSCHEINLICH IRGENDWANN TREFFEN"
Auf die Frage des Moderators, ob er den iranischen Führer persönlich treffen werde, gab der US-Präsident eine klare Antwort und verwies auf den diplomatischen Verhandlungstisch:
"Ja, ich würde mich gerne mit ihm treffen. Ich würde mich gerne mit jedem treffen. Ich hatte bisher noch nicht die Gelegenheit, ihn persönlich kennenzulernen."
"Wir werden uns wahrscheinlich irgendwann zusammensetzen und sprechen, aber das hängt ganz davon ab, wie sich die Dinge in der kommenden Zeit entwickeln und wie der Verlauf der Verhandlungen sein wird."
TRUMPS "KEHRTWENDE" IN DER RHETORIK FÄLLT AUF
In internationalen Analysen wurde dieser gemäßigte und konstruktive Tonfall Trumps als bemerkenswerter Wandel interpretiert. Schließlich hatte der US-Präsident in der Vergangenheit sehr scharfe und kritische Äußerungen gegenüber Mudschtaba Chamenei gemacht und dessen Eignung sowie Legitimität als Führungspersönlichkeit im Iran offen infrage gestellt.
Trotz der anhaltenden Sanktionen und regionalen Spannungen wird dieser mögliche Gipfel zwischen den beiden Führern als ein diplomatischer Schachzug bewertet, der das Potenzial hat, das gesamte Machtgefüge im Nahen Osten zu verändern.