Welle der Ermittlungen gegen Leutnants hält an: Weiteres Verfahren eingeleitet
Wie bekannt wurde, ist auch Leutnant Serhat Dündar von den Ermittlungen betroffen, die gegen zwei Leutnants eingeleitet wurden, welche bei der Abschlussfeier der Militärakademie Kara Harp Okulu ihre Säbel zogen und den Slogan „Wir sind die Soldaten Mustafa Kemals“ skandierten. Es wird behauptet, dass das Kommando der Landstreitkräfte Dündar zur Abgabe einer Stellungnahme aufgefordert hat.
12punto
Die Ermittlungen gegen zwei Leutnants, die bei der Abschlussfeier der Militärakademie Kara Harp Okulu ihre Säbel zogen und einen Eid ablegten, haben eine neue Wendung genommen.
Nach Informationen von Odatv wurde auch gegen Leutnant Serhat Dündar ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Das Kommando der Landstreitkräfte sandte ein Schreiben an die Einheit, in der Dündar dient, und forderte ihn zur Stellungnahme auf.
VERHALTEN GEGEN DISZIPLINARREGELN
Die Begründung für das gegen die Leutnants eingeleitete Disziplinarverfahren stützt sich auf Artikel 20/1-c des TSK-Gesetzes sowie Artikel 9 der Disziplinarordnung der türkischen Streitkräfte, die als „disziplinwidriges Verhalten“ eingestuft wurden. In diesem Rahmen wurden die Leutnants aufgefordert, sich zu dem Vorwurf des „dienstbehindernden Verhaltens“ zu äußern.
FRIST FÜR STELLUNGNAHMEN GESETZT
Nach Abschluss des „Ergebnisberichts zur Disziplinaruntersuchung“ am 13. November 2024 wurden die Leutnants ab dem 15. November 2024 förmlich benachrichtigt, ihre Stellungnahmen innerhalb von drei Tagen einzureichen. Es wurde mitgeteilt, dass für diejenigen, die die Frist nicht einhalten können, eine Verlängerung um zwei Tage gewährt wird.
MIT WISSEN DER KOMMANDEURE
Der Journalist Aytunç Erkin erklärte, dass der Vorfall keineswegs im Geheimen stattgefunden habe, wie es teilweise dargestellt werde, und betonte: „Die Kommandeure wussten davon.“ Erkin argumentierte, dass ehemalige FETÖ-Mitglieder den Vorfall künstlich aufbauschen würden, während die Situation in Wirklichkeit vereinfacht worden sei.