Weltgesundheitsorganisation: 10 Kinder im Gazastreifen verhungert
Der Sprecher der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Christian Lindmeier, erklärte, dass ein Krankenhaus den Tod von 10 Kindern im Gazastreifen aufgrund von „Hunger“ offiziell registriert habe.
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WHO-Sprecher Christian Lindmeier betonte die Notwendigkeit eines humanitären Waffenstillstands im Gazastreifen und erklärte: „Offiziellen Aufzeichnungen eines Krankenhauses zufolge sind im Gazastreifen 10 Kinder verhungert.“
Lindmeier wies darauf hin, dass die Lebensadern im Gazastreifen nahezu vollständig unterbrochen seien.
Die Sprecherin des UN-Büros in Genf, Alessandra Vellucci, und der Sprecher des UN-Büros für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA), Jens Laerke, äußerten sich während der wöchentlichen Pressekonferenz des UN-Büros in Genf.
Bezüglich des Angriffs, bei dem mehr als 100 Zivilisten im Gazastreifen während des Wartens auf Hilfsgüter durch Israel getötet wurden, stellte Laerke fest, dass diese Hilfskonvois nicht mit den Vereinten Nationen koordiniert waren.
Laerke machte auf die prekäre Lage der Ernährungssicherheit im Gazastreifen, insbesondere im Norden, aufmerksam und sagte: „Wenn sich an der aktuellen Entwicklung nichts ändert, ist eine Hungersnot nahezu unvermeidlich.“
Lindmeier wies darauf hin, dass sich das Gesundheitssystem im Gazastreifen in einer äußerst schwierigen Lage befinde, und betonte, dass nahezu alle lebensnotwendigen Versorgungswege unterbrochen seien.