Wer ist İsmet Yıldırım? Das Leben des AK-Partei-Bürgermeisters von Ümraniye, İsmet Yıldırım
In einer Wohnanlage in Istanbul kam es zu Spannungen aufgrund eines Restaurantbaus, der angeblich dem Bürgermeister von Ümraniye, İsmet Yıldırım, gehört. Wer ist also İsmet Yıldırım? Welcher Partei gehört er an?
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Ein in einer Wohnanlage in Istanbul aufgehängtes Banner erregte Aufmerksamkeit. In dieser Anlage, in der 4+1-Wohnungen mit 230 Quadratmetern für 28 Millionen TL verkauft werden, soll der Bürgermeister von Ümraniye, İsmet Yıldırım, das Sicherheitsgebäude der Anlage abgerissen haben, um zwischen zwei Gebäuden ein Restaurant zu errichten. Auf dem Banner stand: „İsmet Yıldırım, du hast die Sicherheitsmauer der Anlage für ein illegales Restaurant abgerissen. Wir hatten dein Plakat aufgehängt und unsere Stimme für dich abgegeben. Möge Gott uns bestrafen.“ Diese Situation löste sowohl bei den Bewohnern der Anlage als auch bei den Bürgern in der Umgebung Erstaunen aus.
WER IST İSMET YILDIRIM?
İsmet Yıldırım wurde 1960 in Ümraniye geboren. Er absolvierte seine Grund- und Sekundarschulbildung in Ümraniye und seine Schulausbildung an der Oberschule in Bakırköy. Im Jahr 1982 schloss er sein Studium an der Fakultät für Bauingenieurwesen der Technischen Universität Yıldız ab und erhielt den Titel eines Ingenieurs.
Nach seinem Abschluss war er als Bauunternehmer im Familienunternehmen tätig und realisierte den Bau zahlreicher Wohnungen und Anlagen. Während dieser Zeit übernahm er neben seiner Tätigkeit als Bauunternehmer auch aktive Aufgaben in verschiedenen Berufsverbänden und Nichtregierungsorganisationen.
İsmet Yıldırım, der 1999 zum Generaldirektor von KİPTAŞ ernannt wurde, errichtete in dieser Zeit moderne Städte in verschiedenen Stadtteilen Istanbuls. Während diese Projekte auch soziale Infrastrukturen wie technische Ausstattungsbereiche, Schulen, Moscheen und Basare umfassten, realisierte er insgesamt den Bau von 80.000 Wohneinheiten. Darüber hinaus begann er mit dem Bau des historischen und kulturellen „Süleymaniye-Projekts“, an dem er viele Jahre gearbeitet und dessen bürokratische Prozesse er abgeschlossen hatte.