Werden Lieferungen nach Israel getätigt? DMM dementiert, Metin Cihan präsentiert „Beweise“

Während die Konflikte zwischen Israel und der Hamas unvermindert anhalten, kursierten in den sozialen Medien Behauptungen, wonach „Thermo-Unterwäsche aus der Türkei nach Israel geliefert“ worden sei. Während das Zentrum zur Bekämpfung von Desinformation der Kommunikationsdirektion des Präsidenten die Vorwürfe dementierte, präsentierte der Journalist Metin Cihan unter Markierung des DMM neue Beweise.

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Nachdem in den vergangenen Tagen in den sozialen Medien Videos kursierten, die sich auf die Behauptung bezogen, dass „Thermo-Unterwäsche aus der Türkei nach Israel geliefert“ worden sei, dementierte das Zentrum zur Bekämpfung von Desinformation der Kommunikationsdirektion des Präsidenten diese Vorwürfe.

In der vom DMM veröffentlichten Erklärung hieß es:

„Die Behauptung, dass mit einigen in den sozialen Medien geteilten Bildern ‚Thermo-Unterwäsche aus der Türkei an die israelische Armee geliefert wurde‘, ist nicht wahr. Gemäß dem am 4. Dezember 2021 mit der Unterschrift von Präsident Recep Tayyip Erdoğan veröffentlichten Rundschreiben wurde es zur Pflicht, auf in der Türkei hergestellten und ins Ausland exportierten Waren anstelle von ‚Made in Turkey‘ den Vermerk ‚Made in Türkiye‘ anzubringen. Es wurde festgestellt, dass die betreffenden Bilder nicht aktuell sind und zu Manipulationszwecken geteilt wurden.“

ANTWORT AUF DAS DEMENTI

Der Journalist Metin Cihan antwortete auf das Dementi des DMM unter Verwendung von Informationen, die er aus offenen Quellen bezogen hatte.

Cihan erklärte dazu:

„Die Kommunikationsdirektion ist entweder unfähig oder betreibt Desinformation. Das erste Bild stammt aus dem Video. Am rechten Rand steht 2023. Ich habe das Herstellerunternehmen identifiziert. Die anderen drei Bilder stammen von der Seite des Herstellers. Auf dem letzten Bild steht am linken Rand 2023-2024. Alle tragen den Vermerk ‚made in turkey‘. #israilesevkiyatıdurdur“

ERDOĞAN-FAMILIE HATTE KLAGE EINGEREICHT

Nachdem Cihan am 29. November die Vorwürfe über Lieferungen nach Israel öffentlich gemacht hatte, reichten der AKP-Vorsitzende und Präsident Recep Tayyip Erdoğan sowie seine Familie Strafanzeige gegen Metin Cihan ein.

In der bei der Generalstaatsanwaltschaft Istanbul eingereichten Strafanzeige wurde gefordert, gegen Cihan ein Verfahren wegen „Beleidigung“ und „Verleumdung“ einzuleiten. Aufgrund der Anzeige hat die Generalstaatsanwaltschaft Istanbul eine Untersuchung eingeleitet.