Wettbewerbsbehörde leitet Untersuchung gegen Spotify ein

Die türkische Wettbewerbsbehörde hat eine Untersuchung der Aktivitäten von Spotify in der Türkei wegen Vorwürfen der Diskriminierung und ruinöser Preispolitik eingeleitet.

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Die Wettbewerbsbehörde (Rekabet Kurulu) hat die Einleitung einer Untersuchung gegen den Musik-Streaming-Dienst Spotify bekannt gegeben. In einer auf der Website der Behörde veröffentlichten Erklärung heißt es, dass sich die Untersuchung auf zwei Hauptvorwürfe konzentrieren werde.

Erstens wird geprüft, ob Spotify bei der Aufnahme von Musikwerken in Playlists, deren Sortierung sowie bei den Empfehlungsalgorithmen zwischen den Rechteinhabern diskriminiert. Diese Untersuchung zielt darauf ab, die Fairness der Algorithmen der Plattform zu bewerten.

Zweitens wird untersucht, ob die Abonnementpreise von Spotify in der Türkei so niedrig angesetzt sind, dass sie die Marktaktivitäten von Wettbewerbern oder Rechteinhabern an Musikwerken erschweren. Damit soll geklärt werden, wie sich die Preisstrategie der Plattform auf den Wettbewerb auswirkt.

Diese Untersuchung der Wettbewerbsbehörde wird als ein wichtiger Schritt zur Gewährleistung eines fairen Wettbewerbs auf dem Markt für Musik-Streaming-Dienste angesehen.