Wetterdienst schlägt Alarm: Warnung vor heftigen Regenfällen und Erdrutschen für 6 Provinzen
Das staatliche meteorologische Amt (MGM) hat eine Warnung der Stufe Gelb für die nordöstlichen Landesteile herausgegeben, die von heftigen Niederschlägen betroffen sein werden.
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Das staatliche meteorologische Amt (MGM) hat eine Warnung der Stufe Gelb für die nordöstlichen Landesteile herausgegeben, die von heftigen Niederschlägen betroffen sein werden. Die Behörden kündigten für die Provinzen Gümüşhane, Ardahan, Giresun, Trabzon, Rize und Kars starke Regenfälle an und riefen die Bevölkerung dazu auf, Vorsichtsmaßnahmen gegen Sturzfluten, Überschwemmungen und insbesondere gegen das Risiko von Erdrutschen in den inneren Regionen des östlichen Schwarzmeerraums zu treffen.
Den jüngsten meteorologischen Auswertungen zufolge wird erwartet, dass die Niederschläge in den Regionen mit steilem Gelände im Nordosten der Türkei an Intensität zunehmen werden. Es wurde berichtet, dass die Regenfälle insbesondere an steilen Hängen und in Flussbetten das Risiko von Überflutungen auslösen könnten.
GEFÄHRDETE REGIONEN UND PROVINZEN
In der Erklärung des Wetterdienstes wurden die Gebiete, in denen die starken Regenfälle am stärksten zu spüren sein werden, wie folgt aufgelistet:
Östlicher Schwarzmeerraum: Umgebung von Gümüşhane sowie die inneren Teile von Giresun, Trabzon und Rize (Hochlagen und Hochlandstraßen).
Ostanatolien: Umgebung von Ardahan sowie die nördlichen Teile von Kars.
„ORANGE/GELB“-ALARM GEGEN AKUTE GEFAHREN
Es wurde darauf hingewiesen, dass die Niederschläge, die mit plötzlichen Temperaturschwankungen einhergehen, auch Stürme und Hagel mit sich bringen könnten. Das MGM listete mögliche negative Auswirkungen wie folgt auf:
•Sturzfluten und Überschwemmungen (insbesondere Unterführungen und Entwässerungsleitungen in Stadtzentren)
•Erdrutsche und Bodenabgänge (an abschüssigen Straßen im Landesinneren des Schwarzmeerraums)
•Blitzschläge und lokaler Hagelschlag
•Verkehrsbehinderungen und starke Winde während der Niederschläge
AUFRUF DER BEHÖRDEN AN FAHRER UND LANDWIRTE
Die Katastrophenschutzbehörde (AFAD) und die lokalen Verwaltungen forderten die Bürger, die in der Nähe von Flussbetten leben, sowie Landarbeiter zur Vorsicht auf. Autofahrern, die auf den Verbindungsstraßen zwischen der Schwarzmeerküste und dem Landesinneren unterwegs sind, wurde dringend geraten, sich an Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten und die Standstreifen freizuhalten, um auf das Risiko plötzlicher Erdrutsche und eingeschränkter Sichtweiten vorbereitet zu sein.