WhatsApp erhält Strafe von der Wettbewerbsbehörde wegen Datenweitergabepflicht!
Die Wettbewerbsbehörde hat gegen WhatsApp wegen der Pflicht zur Datenweitergabe ein tägliches Bußgeld in Höhe von 4,8 Millionen Lira verhängt. Nachdem eine einstweilige Anordnung Meta dazu verpflichtet hatte, die Nutzung von Daten türkischer WhatsApp-Nutzer für andere Dienste einzustellen und dies allen Nutzern mitzuteilen, hatte das Unternehmen der Wettbewerbsbehörde bis zum 9. Dezember 2023 die Maßnahmen zur Beendigung des Verstoßes mitgeteilt.
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Die Wettbewerbsbehörde hat beschlossen, gegen META ab dem 12. Dezember 2023 ein tägliches Bußgeld in Höhe von 4,8 Millionen Lira zu verhängen, da das Unternehmen die den WhatsApp-Nutzern durch ein Software-Update auferlegte Pflicht zur Datenweitergabe nicht aufgehoben hat.
Die Behörde stellte fest, dass META durch die Zusammenführung von Daten zwischen den Diensten Facebook, Instagram und WhatsApp den Wettbewerb behindert, und forderte das Unternehmen zunächst auf, die Datenweitergabepflicht zu beenden. Da die von META vorgelegten Lösungsvorschläge als unzureichend erachtet wurden, forderte die Behörde die Vorlage neuer Vorschläge zur Ausräumung der Bedenken.
Da META noch nicht festgelegt hat, wie die Regelungen im Rahmen des Gesetzes über digitale Märkte der EU umgesetzt werden, kommt dem Lösungsvorschlag für die Türkei eine besondere Bedeutung zu. Die bisher verhängten Bußgelder übersteigen bereits 140 Millionen Lira und werden von Tag zu Tag weiter ansteigen.