Wichtige Warnung von Experten zur „Gelben Infusion“-Debatte

In Adana verstarb Selinay Yüksekbaş, nachdem sie sich unwohl gefühlt hatte, nachdem ihr ein Apothekenhelfer eine Infusion verabreicht hatte. In Afyonkarahisar verstarb Mehmet Gündoğan, der wegen einer Grippeinfektion eine Klinik aufgesucht hatte, ebenfalls nach einer Infusion. Experten äußerten daraufhin dringende Warnungen.

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Die Gesundheitsrisiken von Medikamentenmischungen, die in der Bevölkerung als „gelbe Infusion“ bekannt sind, bleiben ein aktuelles Thema.

Zuletzt verstarb die 24-jährige Selinay Yüksekbaş am 18. Januar, nachdem sie sich unwohl gefühlt hatte, nachdem ihr ein Apothekenhelfer in Adana eine solche gelbe Infusion verabreicht hatte.

Nur fünf Tage zuvor, am 13. Januar, war der 44-jährige Mehmet Gündoğan in Afyonkarahisar, der wegen einer Grippeinfektion eine Klinik aufgesucht hatte, kurz vor Ende der Infusion zusammengebrochen und verstorben. Die aufeinanderfolgenden Todesfälle haben die Sorge vor dem unkontrollierten Einsatz von Infusionen verstärkt.

'ES BESTEHT EIN ALLERGIERISIKO'

Wie die Zeitung Cumhuriyet berichtet, betonte der Vorsitzende der Ärztekammer Istanbul, Prof. Dr. Osman Küçükosmanoğlu, dass Patienten auf unbewusste Medikamenten- und Vitamineinnahmen verzichten sollten und erklärte: „Jeder medizinische Eingriff in einer Gesundheitseinrichtung sollte nach Durchführung der notwendigen Untersuchungen zwischen Patient und Arzt beschlossen werden.“

Emrah Kırımlı, Vorsitzender des Zweigs für Hausarztmedizin der Türkischen Ärztevereinigung (TTB), betonte hingegen, dass die gelbe Infusion außer einer kurzfristigen schmerz- und fiebersenkenden Wirkung keinen starken Nutzen habe, und fügte hinzu: „Es gibt nicht nur eine Nachfrage nach Flüssigkeitszufuhr, sondern auch nach Antibiotika und Schmerzmitteln. Unter Millionen von Patienten gibt es Menschen, die ein ernstes Allergierisiko gegenüber diesen Medikamenten tragen, und leider kann dies, wenn es eintritt, tödliche Folgen haben.“