Wichtige Warnung von Okan Tüysüz nach dem Erdbeben in Malatya

Nach dem Erdbeben der Stärke 5,0 im Landkreis Battalgazi in Malatya erklärte der Geologe Prof. Dr. Okan Tüysüz, dass das Beben zwar stark zu spüren war, jedoch keine Erwartung eines größeren Erdbebens auslöse. Tüysüz betonte, dass beschädigte Gebäude nicht betreten werden sollten, und warnte vor möglichen Nachbeben ähnlicher Stärke in der Region.

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Nach Angaben der Erdbebenabteilung der AFAD ereignete sich um 06.20 Uhr ein Erdbeben der Stärke 5,0 im Landkreis Battalgazi in Malatya.

Das Beben, das in einer Tiefe von 15,59 Kilometern registriert wurde, war auch in den umliegenden Provinzen zu spüren.

Nach dem Erdbeben gaben der Minister für Umwelt, Urbanisierung und Klimawandel, Murat Kurum, sowie der Gouverneur von Malatya, Seddar Yavuz, bekannt, dass keine negativen Auswirkungen gemeldet wurden.

OKAN TÜYSÜZ: "EIN ERDBEBEN, VON DEM WIR KEINE SCHÄDEN ERWARTEN"

Der Geologe Prof. Dr. Okan Tüysüz äußerte sich in einer Live-Sendung auf NTV zu dem Erdbeben.

Tüysüz erinnerte daran, dass es am 20. Mai in derselben Region bereits ein Erdbeben der Stärke 5,6 gegeben hatte, und erklärte: "Es ist ein Erdbeben, das stark zu spüren war, aber es wird als ein Beben angesehen, von dem wir keine Schäden erwarten. Ich möchte betonen, dass wir keine Erwartung für ein großes Erdbeben haben."

WARNUNG VOR NACHBEBEN

Tüysüz wies darauf hin, dass beschädigte Gebäude nicht betreten werden sollten, und machte auf die Möglichkeit von Nachbeben ähnlicher Stärke in der Region aufmerksam.

Tüysüz sagte: "Es kann zu Nachbeben ähnlicher Stärke kommen. Wenn bereits Schäden vorhanden sind, können diese durch Nachbeben verschlimmert werden."

"ERDBEBENAKTIVITÄT WIRD ANHALTEN"

Tüysüz erklärte, dass es nach den Erdbeben vom 6. Februar in der gesamten Region Ostanatolien eine signifikante seismische Aktivität gegeben habe und dass diese Aktivität noch einige Zeit anhalten werde.

Er erinnerte daran, dass die Erdbeben vom 6. Februar auf der Ostanatolischen Verwerfung stattfanden, und sagte, dass die Spannungsübertragung auf benachbarte Verwerfungen andauere.

Tüysüz setzte seine Einschätzung fort: "Es gibt Verwerfungen, die Erdbeben der Stärke 6 bis 6,5 erzeugen können. Selbst diese Erdbeben zeigen, wie stark die Beben vom 6. Februar waren. An den Orten, an denen die Erdbeben vom 6. Februar stattfanden, wird es definitiv für lange Zeit keine Erdbeben geben. Die Spannung in den benachbarten Verwerfungen endet nicht, sie wird übertragen. Die heutigen Erdbeben der Stärke 5 sind keine zerstörerischen Erdbeben, sondern spürbare Beben."