Wichtiger Schritt zwischen der Türkei und Saudi-Arabien: Fällt die Visumpflicht?

Mit einem Protokoll, das am 6. Mai in Ankara unterzeichnet werden soll, steht die Aufhebung der Visumpflicht zwischen der Türkei und Saudi-Arabien auf der Tagesordnung. Es heißt, dass das Abkommen auch Inhaber von regulären Reisepässen (Bordo-Pass) einschließen soll.

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Zwischen der Türkei und Saudi-Arabien steht ein wichtiger Schritt bevor, der die Reisen zwischen beiden Ländern direkt beeinflussen wird. Informationen aus diplomatischen Quellen zufolge ist geplant, die Visumpflicht zwischen den beiden Ländern gegenseitig aufzuheben.

KRITISCHES TREFFEN IN ANKARA

Wie Reuters berichtet, werden Hakan Fidan und Faisal bin Farhan am Mittwoch, dem 6. Mai, bei der Sitzung des türkisch-saudischen Koordinationsrates in Ankara zusammenkommen.

Es wird erwartet, dass bei diesem Treffen das Abkommen zur Aufhebung der Visumpflicht für Reisende beider Länder offiziell besiegelt wird.

AUCH REGULÄRE REISEPÄSSE EINGESCHLOSSEN

Es wurde mitgeteilt, dass das vorbereitete Abkommen zur Visumbefreiung nicht nur Inhaber von Diplomatenpässen, sondern auch Bürger mit regulären Reisepässen (Bordo-Pass) umfassen soll.

Das Protokoll soll nach den offiziellen Gesprächen unterzeichnet werden.

DER UMFASSENDSTE SCHRITT IM NORMALISIERUNGSPROZESS

Experten bewerten diesen Schritt als eine der umfassendsten Entwicklungen im Normalisierungsprozess, der in den letzten Jahren zwischen der Türkei und Saudi-Arabien an Fahrt gewonnen hat.

Auf der Agenda der hochrangigen Gespräche in Ankara steht nicht nur die Visafreiheit. Es wurde erklärt, dass auch regionale Entwicklungen erörtert werden sollen.

Es wird erwartet, dass beide Minister ihre Botschaften zur Deeskalation der Spannungen im Iran bekräftigen. Zudem wurde berichtet, dass die Entwicklungen rund um die Straße von Hormus, die für die globale Energiesicherheit von entscheidender Bedeutung ist, bewertet und die Notwendigkeit betont werden soll, neue Spannungen in der Region zu verhindern.