Widersprüchliche Prognose von Prof. Dr. Övgün Ahmet Ercan: Erdbebenstärken

Prof. Dr. Övgün Ahmet Ercan äußerte sich zu den Erdbebenprognosen, die nach dem Erdbeben der Stärke 6,2 in Istanbul aufgestellt wurden. Ercan erläuterte seine Einschätzungen für die Region Thrakien und Istanbul und erklärte: „Es hat sich gezeigt, dass Erdbebenstärken von 7,5 bis 8,0 wissenschaftlich inkonsistent sind.“

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Das Erdbeben der Stärke 6,2 vor der Küste von Silivri in Istanbul, das auch in den umliegenden Provinzen zu spüren war, hat die Angst vor dem erwarteten großen Marmara-Erdbeben erneut geschürt.

Nach dem Erdbeben äußerten zahlreiche Experten ihre Ansichten zu dem Ereignis und dem erwarteten Beben.

Der Wissenschaftler Prof. Dr. Övgün Ahmet Ercan erklärte in einem Beitrag in den sozialen Medien, dass Prognosen von einer Stärke von 8,0 wissenschaftlich inkonsistent seien.

„WISSENSCHAFTLICH INKONSISTENT“

„Das jüngste Erdbeben der Stärke 6,2 hat gezeigt, dass der nördliche Marmara-Graben nicht aus einem einzigen Bruch besteht. Daher hat sich gezeigt, dass Erdbebenstärken von M7,5 bis M8,0 wissenschaftlich inkonsistent sind.

Der aktuelle Stand ist, dass es, wie ich seit 1999 betone, zu einem Bruch mit zwei Erdbeben kommen wird, einem in Thrakien und einem in Istanbul. Das erwartete maximale Erdbeben liegt bei M7,0 bis M7,2.

Da das letzte Erdbeben die Bruchlänge um 28 km verkürzt hat, ist die Stärke für den Thrakien-Abschnitt auf M6,9 bis M7,1 gesunken, während für den Istanbul-Abschnitt zwei Erdbeben zwischen M6,4 und M6,7 zu erwarten sind.“