Wie fanden die Leichenwäscher die Serie „Gassal“?
Leichenwäscher, die die auf der TRT-Plattform Tabii ausgestrahlte Serie „Gassal“ gesehen haben, berichten, wie sie die Serie fanden.
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Die Leichenwäscher, die in der Leichenhalle der Friedhofsverwaltung der Stadtverwaltung Trabzon tätig sind, sprachen über die neue Serie „Gassal“ der digitalen Plattform Tabii von TRT.
„WIR HABEN UNS IN DER SERIE WIEDERERKANNT“ (Mücahit Murat): „Die Serie hat mir gefallen, sie war gut. Ich habe uns in der Serie wiedererkannt. Ich habe mich in die Lage des Kollegen versetzt. Er sagt ‚Gufraneke ya Rahman‘ (Oh Barmherziger, gewähre Vergebung), während er den Leichnam wäscht. Da wir diese Arbeit schon seit sehr langer Zeit machen, sind wir daran gewöhnt. Nur wenn wir unsere eigenen Angehörigen, unsere Eltern waschen, empfinden wir Schmerz.“
„ES IST WIRKLICH EINE FRAGE DES GEWISSENS“ (Fatma Ardıç): „Es ist eine Gewissenssache, eine schwere Arbeit. Da wir selbst eine Familie haben, sind wir betroffen. Die Menschen haben einen Trauerfall, wir hingegen haben täglich mehrere. Wir behandeln die Verstorbenen, als wären es unsere eigenen; wir betrachten es nicht nur als bloße Arbeit, es ist wirklich eine Gewissenssache.“
„ES GIBT KINDER, DAS KANN ICH NICHT IN WORTE FASSEN“ (Emine Babuşcu): „Manchmal muss man die Arbeit hier lassen und darf sie nicht mit nach Hause nehmen, aber natürlich sind wir oft traurig. Jugendliche, manchmal auch ältere Menschen können uns traurig stimmen, zum Beispiel Kinder, das kann ich nicht in Worte fassen.“