Wie hoch die Schulden waren, mit denen Erdoğan die İBB übergab: Ali Müfit Gürtuna klärt auf

Es ist ans Licht gekommen, wie hoch die Schulden der İBB waren, als der AKP-Vorsitzende und Präsident Erdoğan sein Amt als Bürgermeister niederlegte.

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Mit seiner jüngsten Erklärung, in der er die CHP-geführten Kommunen ins Visier nahm, hatte Erdoğan angekündigt: „Unser Ministerium wird mit der Eintreibung der Schulden beginnen.“

Während Erdoğan mit diesem Schritt versucht, die Kommunen, die er bei den Wahlen verloren hat, unter Druck zu setzen, wurde bekannt, dass er während seiner Amtszeit an der Spitze der İBB Schulden in Höhe von 1,5 Milliarden Dollar hinterlassen hatte.

Der AKP-Vorsitzende und Präsident Recep Tayyip Erdoğan, dessen Partei bei den Kommunalwahlen auf den zweiten Platz zurückfiel und landesweit viele Kommunen an die CHP verlor, nimmt häufig oppositionelle Kommunen ins Visier.

Erdoğan erklärte zuletzt bei der Fraktionssitzung seiner Partei: „Eure Kommunen sollen ihre aufgelaufenen Schulden bei der Sozialversicherungsanstalt (SGK) begleichen.

Das Ministerium für Schatz und Finanzen wird nun damit beginnen, diese Schulden direkt an der Quelle einzutreiben. Es gibt nichts umsonst.

Es ist nicht erlaubt, das Vermögen des Volkes an verschiedenen Stellen zu verschwenden. Das Ministerium für Schatz und Finanzen wird die Eintreibung nun direkt an der Quelle vornehmen.“

ALİ MÜFİT GÜRTUNA HAT ERDOĞANS SCHULDEN OFFENGELEGT

Dem Bericht von Tele1 zufolge erklärte Ali Müfit Gürtuna, der die İBB 1998 nach Erdoğan übernahm, mit wie vielen Schulden er die Kommune übernommen hatte. Gürtuna sagte, er habe die İBB mit Schulden in Höhe von 1,5 Milliarden Dollar übernommen.

Gürtuna äußerte sich wie folgt:

„Ich habe die İBB mit 1,5 Milliarden Dollar Schulden übernommen. Ich habe sie schuldenfrei übergeben. Doch leider begann nach uns wieder eine exzessive Verschuldung. Diese Kommunen sollten sich nicht über einen bestimmten Prozentsatz des Budgets hinaus verschulden dürfen.

Wer die Mehrheit im Gemeinderat hat, verschuldet sich auf unglaubliche Weise.

Sie übergeben die Kommunen an ihre Nachfolger mit enormen Schuldenbergen. Diejenigen, die neu ins Amt kommen, werden dadurch handlungsunfähig.“