Wintereinsatz in Erzurum: Tausend Gräber im Voraus ausgehoben
In Erzurum, einer Stadt, in der die Temperaturen in den Wintermonaten auf bis zu minus 30 Grad fallen, wurden im Rahmen der Arbeiten der Friedhofsverwaltung bereits vor Einsetzen des Schneefalls Hunderte Wintergräber ausgehoben. Die Grabungen auf dem Abdurrahman-Gazi-Friedhof im Bezirk Palandöken wurden durch den engagierten Einsatz von Baumaschinen und städtischen Arbeitern durchgeführt.
İHA
Auf dem Abdurrahman-Gazi-Friedhof im Erzurumer Bezirk Palandöken wurden die von städtischen Arbeitern mit Baggern ausgehobenen Gräber den ganzen Tag über mit Spitzhacken und Schaufeln begradigt, um sie noch vor Beginn der Wintersaison fertigzustellen.
Der Oberbürgermeister Mehmet Sekmen erklärte, dass diese Arbeiten, die zur Vermeidung von Problemen in den Wintermonaten eingeleitet wurden, mit großer Sorgfalt durchgeführt werden. Bürgermeister Sekmen sagte: "In Erzurum, wo im Winter selbst der Boden gefriert, arbeiten wir mit großem Einsatz, damit die Bevölkerung keine Nachteile erleidet. In den Monaten Januar, Februar und März wird der Boden hart wie Stein. Auf dem Friedhof am Fuße des Palandöken-Gebirges fällt im Winter fast ein Meter Schnee. Wir können die Gräber dann nur noch mit Hilfe von Kompressoren ausheben. Um diese Schwierigkeiten zu vermeiden, treffen wir im Herbst gewisse Vorbereitungen und heben Gräber für Einzel-, Doppel-, Drei- und Vierfachbelegungen aus. Für diesen Winter haben wir tausend Grabstellen vorbereitet. Wir haben keine Angst vor dem Winter. Wenn jemand aus einer Familie mit Familiengrab verstirbt, heben wir das Grab am selben Tag aus. Es ist schwierig, aber wir erfüllen unsere Pflicht."
Der Arbeiter Salim Uğur äußerte, dass sie im Sommer bereit seien, zehn Gräber auszuheben, während sie im Winter gegen den Schnee kämpfen müssten. Er bestätigte, dass im Rahmen der Wintervorbereitungen in Erzurum tausend Gräber im Voraus ausgehoben wurden. Uğur merkte an: "Wir kümmern uns hier um die Gräber und die Reinigungsarbeiten. Wir leisten Schneeräumung. Allein für die Wintersaison bereiten wir fast tausend Gräber vor. Im Winter gibt es viel Frost. Es ist schwer zu graben. Wir bereiten sie jetzt schon vor. Nachdem der Schnee von der Oberfläche entfernt wurde, erfolgt die Bestattung. Um den Boden aufzubrechen, greifen wir auch von unten mit Kompressoren ein. Unsere Arbeit ist sehr schwer."